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Verfolgen Sie die neusten Entwicklungen in Cluj. Ausführliche Dokumentation finden Sie auf unserem Starletter Nr. 10.

 

 

 

Neues Projekt in Cluj (Klausenburg)

Neues Projekt für Radu Termure

Name der Homepage: Hope for the Animals from Radu Termure

Näheres erfahren Sie auf der von Duna Halldors erstellten Homepage: Homepage

 

 

 

 

Leishmaniose Postitionspapier der SVK-ASMPA

Positionspapier

Herzwurmbefall

HERZWURMBEFALL (Herz - Dirofilariose)

Die Herzwurmerkrankung (kardiovasculäre Dirofilariose) ist eine parasitäre Krankheit der Hunde (auch bei Katzen und Hundeartiger vorkommend). Eine gezielte Behandlung ist oft schwierig. Der Verlauf der Krankheit kann tödlich verlaufen.

Die Herzwurmerkrankung ist im ganzen Mittelmeerraum verbreitet, daher der Name „Mittelmeerkrankheit“.

Der Erreger der Herz - Dirofilariose ist Dirofilaria immitis. Diese Parasiten sind obligat zweiwirtig. Das heisst: ein Teil des Entwicklungszyklus verläuft in den Stechmücken (Mikrofilarien, vom Larvenstadium 1-3). Die Stechmücke übertragt beim Saugakt diese Mikrofilarien auf den Wirt.

In der Unterhaut entwickelt sich die Larve innerhalb von zwei Monaten zum Larvenstadium ‚vier‘. Erst jetzt wandern diese Larven ‚vier‘ über die Muskulatur in die Blutgefässe ein und entwickeln sich innerhalb von zwei bis drei Monaten zu erwachsenen Herzwürmern (Makrofilarien). Die erwachsenen Herzwürmer werden bis 1 mm dick und meist über 20 cm lang. Sie siedeln sich anfänglich im Truncus pulmonalis (lungennah) an. Bei stärkerem Befall wird auch die rechte Herzhälfte besiedelt, ebenso die herznahen Hohlvenen. Ein halbes Jahr nach der Infektion bilden die Weibchen Mikrofilarien. Diese wandern mit dem Blut in kleine Blutgefässe. Die Stechmücken infizieren sich wieder beim Saugakt , der Zyklus nimmt so wieder seinen Anfang.

Die Diagnose kann durch eine mikroskopische Untersuchung von Kapillarblut oder einen Knott-Test auf Mikrofilarien gemacht werden. Auch bildgebende Verfahren werden für die Diagnosesicherung eingesetzt (Röntgen und Ultraschall).

Die Sicherheit des Erregernachweises liegt höchstens bei 75 %! Der Antigennachweis im Serum ist frühestens ein halbes Jahr nach der Infektion, mit der Freisetzung von Mikrofilarien sicher. Für den Mikrofilarien - Nachweis wird das Blut lysiert (aufgelöst) und die Mikrofilarien werden so angereichert (z.B. Filter-Test, modifizierter Knott Test).

Die Therapie ist äusserst kompliziert. Herzwürmer können nur mit dem Anthelminthikum Melarsamin bekämpft werden. Bei stärkerem Befall können schwere Komplikationen ausgelöst werden (Embolien, anaphylaktische Reaktionen) bedingt durch das massive Absterben von Makrofilarien. Die Gefahr der Verlegung großer Gefäße durch abgestorbene Würmer ist dabei erheblich. Es besteht außerdem die Gefahr einer allergischen Reaktion durch abgestorbene Makrofilarien. In diesem Fall muss die Therapie zusätzlich mit Antihistaminikas (Antiallergiemitteln) unterstützt werden.

Mikrofilarien tragen nichts zum Krankheitsbild bei, weder tot noch lebendig.

Die Therapie darf niemals ohne tierärztliche Betreuung (spezialisierte Kliniken) vorgenommen werden.

Bei der Behandlung der Mikrofilarien ist speziell ist die Unverträglichkeit von Ivermectin zu beachten. Dafür verantwortlich ist ein Gendefekt (MDR1- Gen) der betroffenen Tiere.

Betroffen sind vor allem Collies (Langhaar und Kurzhaar), Australian Shepherds (Aussies), Shetland Sheepdogs (Shelties), Weiße Schweizer Schäferhunde, Bobtails, Wäller, Border Collies, Longhaired Whippets, Silken Windhounds, McNabs, English Shepherds und Australian Cattle Dogs.

Nicht alle Angehörige dieser Rassen sind betroffen, aber auch andere Rassen und Mischlinge können, zumindest theoretisch, betroffen sein.

Ivermectin sollte überhaupt nicht verwendet werden, es gibt genug andere makrozyklische Laktone, die für den Hund registriert sind.

Je nach Stadium der Krankheit ist eine operative Entfernung der Herzwürmer möglich (nur in Spezialkliniken) Auch nach erfolgreicher Therapie ist der Hund noch während Wochen geschwächt und darf in dieser Nachbehandlungsphase keinen Stresssituationen ausgesetzt werden. Absoluter Leinenzwang. Grössere Transporte dürfen keinesfalls unternommen werden.

Für Reisen mit unseren Hunden in den Süden und Osten und Westen ist

eine solide Prophylaxe extrem wichtig, um die Exposition gegenüber Mücken zu minimieren (Scalibor ® Halsband oder Shampoo, Stronghold®)etc.

Herzwurmprophylaxe (allgemein):

Für kurze Auslandaufenthalte nach Heimkehr 1 x Milbemax ® , alternativ Program ® plus Tabletten.

Nach längeren Auslandaufenthalten: 1 x monatlich Milbemax ® – Tabletten und nach Heimkehr Milbemax ®–Tabletten, alternativ Program® plus.

Milbemax ® ist zusätzlich zu seiner Wirkung gegen Herzwürmer ein sehr gutes Entwurmungsmittel mit Breitbandwirkung (hohe Verträglichkeit).

Empfohlene Wirkstoffe sind

Milbemycinoxim: Milpro®, NexGard®,Program®

Moxidectin: Advocate®

Wirksame Hausmittel gegen Herzwürmer gibt es keine.

Zur speziellen Situation in Rumänien: Es macht wenig Sinn, alle Streunerhunde auf Herzwürmer zu testen. Es gibt vor allem gebirgige Gebiete, wo die gefürchteten Stechmücken, die für die Ausbreitung der Dirofilariose verantwortlich sind, überhaupt nicht präsent sind. Auch jahreszeitlich sind grosse Unterschiede über deren Vorkommen und Aufreten auszumachen. In den eher meeresnahen Gebieten ist die Präsenz dieser Stechmücken, die die ‚Mittelmeerkrankeit‘ verbreiten, signifikant erhöht.

Es ist sinnlos, bereits Junghunde zu testen, denn wir wissen, dass eine gesicherte Diagnose mit Antigennachweis im Serum frühestens ein halbes Jahr nach der erfolgten Infektion gemacht werden kann. Es ist zu beachten, dass nicht alle vorgenommenen Tests ‚sancro sanct‘ richtig sind. Vielfach gilt noch heute: Ein Test gleich kein Test. Im Ausland adoptierte Hunde sollen zu gegebener Zeit nochmals getestet werden. Zudem wird empfohlen, die ganze Grundimmunisierung des Hundes zu wiederholen. (Die Seriosität vieler Tierärzte in Rumänien ist leider nicht gegeben.)

Neben Dirofilariose (Herzwurm) sollte ihr Hund dringend auch auf Ehrlichiose, Babesiose und Leishmaniose und Borreliose untersucht werden. Grosse Bluttests liefern seriöse Resultate, Quicktests sind zu wenig aussagekräftig! (Exzellenter Zecken- und Mückenschutz sind Scalibor ® Halsband oder Shampoo, Stronghold® sowie Advantix ® Ampullen.)

Grundsätzlich ist es verboten, aus Rumänien kranke Hunde ins Ausland zu bringen. Dies gilt auch für alle oben aufgeführten ‚Mittelmeerkrankheiten‘.

Die obigen Informationen habe ich aus verschiedenen Unterlagen recherchiert und zusammengestellt.

Dr. med. vet. Josef Zihlmann, STARROMANIA

Ganz herzlichen Dank an

PD Dr. med. vet. Manuela Schnyder vom Institut für Parasitologie, Vetsuisse Fakultät Universität Zürich und Präsidentin von ESCCAP für ihre Unterstützung.

www.esccap.ch

www.esccap.org

Die Unterlagen von ESCCAP können für vertiefte Informationen unter www.starromania.ch eingesehen werden.

 

 

 

 

Adult worms live in the pulmonary arteries (ESCCAP)

 

 

 

Checkliste für Auslandhunde

Bitte informieren Sie sich zu diesem Thema auch unter:

www.esccap.ch

www.esccap.org

 

 

 

Equine Dentistry Conference Cotorman, 21.06.17

Tierärztetagung für das Wohl der Pferde

 

Dr. med. vet. Silke Hieronymus, mit einer eigenen Tierarztpraxis im Zürcher Oberland hat die Weiterbildungsveranstaltung für die Tierärzte in Harghita / Rumänien übernommen.

Dr. Silke Hieronymus ist eine Spezialtierärztin mit Schwerpunkt Tierernährung & Ernährungsschäden / Pferdezahntierarzt GST.

Sie macht Pferdezahn-Behandlungen, ist Trainerin A - Dressur und Springreitlehrerin bis Klasse S, Prüferin Breitensport, Richterin Dressur/Springen L-FN, Richterin Dressur L-FN-CH SVPS.

Die illustre, fachlich hochkompetente Spezialistin hat die Tierärztetagung mit Bravour gemeistert. Sie wurde fachlich unterstützt worden durch unseren Pferdespezialisten Dr. Nagy Tibor aus Mercurea Ciuc. Er ist der verantwortliche Organisator aller Tierärztetagungen, die STARROMANIA bereits drei Mal durchgeführt hat. Herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern, die sich rühmen dürfen, Großartiges für das gute Gelingen dieser Weiterbildung beigetragen zu haben.

 

 

TAGESABLAUF

• 9.30- 10.15 dr. Nagy Tibor: Anatomie des Pferdegebisses

• 10.15-10.45 Kaffeebreak

• 10.45-12.30 Dr. Silke Hieronymus: Häufige Zahnerkrankungen des Pferdes

• 12.30-13.30 Mittagspause

• 13.30-14.00 Dr. Silke Hieronymus: Untersuchungsgang eines Zahnpatientes

 

Rotation von 3 Gruppen:

14.00- 14.45: Gruppe 1: Station 1

14.45-15.30: Gruppe 1: Station 2

15.30-16.15: Gruppe 1: Station 3

16.30: Abschlusstreffen und Fragen

17.00: Kaffee und Voranmeldung für 2. Seminar im Oktober 2017

 

 

Die materielle Unterstützung der Konferenz:

 

Dr. Josef Zihlmann und Silvia Zihlmann

Dr. Silke Hieronymus

 

 

Spay and Neuter Project Resita

Kastrationsprojekt „Resita“, unweit von TIMISOARA

 

Seit Jahren sind tausende Tierschützer, Organisationen und Vereine dabei, Hunde in Rumänien zu retten, medizinisch zu betreuen, mit Futter zu versorgen und sie in Tierheimen unterzubringen, von wo sie nach Möglichkeit vermittelt werden. Unmengen an Geld wird dafür laufend investiert. Hilferufe wegen Notlagen werden immer lauter. Beinahe täglich sind Hunde ohne Futter, ohne medizinische Versorgung, es gibt keine Unterbringungsmöglichkeiten und die Nachfragen für Adoptionen im Ausland gehen zurück.

Viele Tierfreunde ziehen sich verzweifelt zurück weil sie keine Lösung sehen. Wenn wir so weitermachen wie bisher, wird es auch keine Änderung geben. Doch wir haben es in der Hand.

Wenn wir ALLE endlich an einem Strick ziehen und in Kastrationsaktionen investieren, können wir viel Tierleid verhindern. Wir alle sparen in kurzer Zeit sehr viel Geld.

Die Kastration für eine Hündin kostet durchschnittlich ca. 25 Euro.

Wird sie nicht kastriert bringt sie pro Jahr ca. 12 Welpen auf die Welt. Diese verursachen Futterkosten, müssen geimpft, gechipt, entwurmt, untergebracht und versorgt werden. Werden sie - im besten Fall nach sechs Monaten - vermittelt kommen noch Transportkosten hinzu. (Shelter pro Hund/Mt. ca. 30 Euro, Impfen, Chip, Entwurmen ca. 25 Euro/Hund, Transport 100 Euro/Hund).

Sehr grob gerechnet kommen wir gegen 4000 Euro in einem halben Jahr.

Wer kann da noch sagen, Kastrieren lohne sich nicht? Wichtig dabei sind flächendeckende Maßnahmen.

In Resita (Banat) unweit Timisoara, wurden bisher keine Hunde getötet. Tötungen werden ausdrücklich abgelehnt und keinesfalls als Lösung gesehen. Es werden auch nur Hunde eingefangen und ins Shelter geholt, wenn sich Bürger beschweren. In Resita steht man dieser Aktion sehr positiv gegenüber, da das Shelter mehr als voll ist und eine Welpen - Flut bevorsteht.

Claudia Berger hat ein Kastrationsprojekt organisiert, das freilaufende sowie Shelter- und Besitzerhunde einschließt. Termine dafür sind 3. Woche Mai und 2. Oder 3. Woche Juni 2017. Ca. 1000 Hunde und Katzen müssen kastriert werden!

Bitte helfen Sie dabei dieses Vorhaben umzusetzen.

Tierhilfe Grenzenlos Deutschland und Starromania sind ihre Partner bei diesem Projekt.

Tierärzte sind organisiert sowie Räumlichkeiten für die Kastrationen und die Nachbetreuung. Straßenhunde werden eingefangen und nach erfolgter Kastration und Nachbetreuung wieder freigelassen.

Von der Stadt werden Räumlichkeiten für die Kastration gestellt. Ebenso wird der Tierarzt des Shelters seine Hilfe anbieten und mit dabei sein. Ein Fahrzeug für den Transport der Hunde und geübtes Personal zum Einfangen wird ebenso bereitgestellt. Die Hundefänger arbeiten gewaltlos und tiergerecht. Darauf wird grössten Wert gelegt.

Die Medien vor Ort spielen mit. Zusätzlich werden Flugblätter verteilt, um die Aktion zu propagieren.

DANKE FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG!

 

Nach der Kastration ist vor der Kastration

Resita Kastrationsaktion Mitte September 2017

 

 

Voller Freude denken wir an die kürzliche, äusserst erfolgreiche Kastrationsaktion in Resita, bei der rund 500 Hunde und Katzen kastriert werden konnten. Das wunderbare Team hätte kaum besser sein können. Wir bedanken uns noch einmal herzlich bei allen Mitwirkenden und Spendern!

 

Wie bereits zu Beginn geplant nähert sich die nächste Aktion, die Mitte September 2017 stattfinden wird.

 

Bitte helft mit, dass diese Aktion genauso erfolgreich wird.

 

Alle können dazu beitragen, sei es durch Sach- oder Geldspenden oder durch Mithilfe vor Ort.

 

Wir freuen uns über neue Mitglieder in der Resita Kastrationsgruppe.

 

Eine Kastration kostet 20 Euro, doch auch jeder kleinere Betrag hilft den Tieren. Bitte bedenkt, dass Kastrationen nicht nur unerwünschten Nachwuchs verhindert, sondern auch weniger hungernde Tiere bedeutet!

 

Herzlichen Dank!

 

 

 

 

 

 

VON LANGEWEILE KEINE SPUR!

Lange bevor ich meine tierärztliche Tätigkeit beendet habe, bin ich mit unserem VEREIN STARROMANIA in Rumänien unterwegs gewesen, um den Strassenhunden zu helfen.

Meine Hilfe in Rumänien hat bereits 1991 mit Leuten aus dem Limmattal begonnen. Genau vor 26 Jahren unterstützten wir in Dörfern in Siebenbürgen Bauernfamilien, Tierärzte und Aerzte, wir unterstützten Schulen und Spitäler, fassten gutes Quellwasser und sorgten dafür, dass die Leute im Dorf ihr Wasser nicht aus schmutzigen Löchern holen mussten. Ein altes Haus mit viel Umschwung wurde umgebaut und zum beliebten Treffpunkt für Alt und Jung hergerichtet. Anna Neni, eine Frau der ersten Stunde aus diesem Dorf, feiert diese Woche ihren 90. Geburtstag. Aus diesem Anlass habe ich sie letzte Woche besucht.

Die Hilfe für den Menschen stand immer im Vordergrund. So unterstützen wir auch ein Bildungshaus, das Jungbauern ausbildet und für die Zukunft vorbereitet. Viele weitere Aktivitäten folgten.

Aufgerüttelt wurden meine Frau Silvia und ich durch das unsäglich traurige neue Hundegesetz in Rumänien im Herbst 2013. Ich reiste umgehend in die Stadt Gheorgheni, in den Ostkarpaten gelegen, und bot unsere Hilfe an. Wir versprachen, die Hunde kostenlos zu registrieren, chippen, impfen und zu kastrieren. Bürgermeister und Regierung waren damit einverstanden und kooperierten mit uns, um diese Arbeit zu tun.

In der Zwischenzeit haben wir unglaublich viel erreichet. Wir wurden mit unseren Projekten schweizweit unterstützt. Mit fünf Lastenzügen von über 25 Tonnen konnten wir Futter und Tierheimeinrichtungen an Bedürftige in ganz Rumänien verteilen. Eine Sisyphusarbeit bedeutete es abzuklären, bei welchen Tierheimen die Not am grössten war.

In Gheorgheni, Harghita, sind wir heute vorrangig im Dauereinsatz. Für über 200 Hunde ist dort ein Tierheim entstanden, das nach Meinung Vieler zu den besten und schönsten in Rumänien gehört. Eine Deutsche Filmequipe WDR hat dies „Tiere suchen ein Zuhause“ dokumentiert. Wir haben viele Tierärzte für die kommenden Katrationsaktionen ausgebildet, weil sie meist ohne Erfahrung sind.

In den nächsten Wochen und Monaten werden wir ein überregionales Kastrations- und Ausbildungszentrum planen und verwirklichen, das erste dieser Art in Rumänien. Die ganze Region Harghita wird von diesem Zentrum profitieren.

In der Zwischenzeit engagieren wir uns zusätzlich mit einer deutschen Tierschutzorganisation in einem kleineren Tierheim in der Nähe der ungarischen Grenze in Tamaseu / Oradea.

Im Moment organisieren und unterstützen wir eine grossangelegte Kastrationsaktion in Resita bei Timisoara.

Mein Frau Silvia ist das Herzstück der vielen Aktionen, die gegenwärtig am Laufen sind. Sie leistet Unglaubliches. Tag für Tag, und oftmals auch nachts. Sie beobachtet in ganz Rumänien die Tierschutzszene, die leider von vielen korrupten und verbrecherischen Tierschützern durchsetzt ist. Sie ist unwahrscheinlich weit vernetzt und eruiert laufend, wo echte Not ist.

Ihr seht , dass uns tagtäglich ein Riesenschwall an Arbeit in die Arme fliegt. Wir können uns kaum wehren. Dazwischen sind Reisen nach Rumänien unabdingbar. Dies verlangt gute Vorbereitung, und nach jeder Reise wird der Arbeitsanfall noch grösser.

Auch wenn ich mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, sind wir zwischenzeitlich wieder auf Kurs, um in der Monsteraufgabe „Tierschutz in Rumänien“ irgendwie voranzukommen. Silvia und ich sind ein Dream – Team, das in kurzer Zeit viel Bewegung und Hilfe vor Ort ermöglicht hat. Doch auch wir sind auf ihre Hilfe und Unterstützung angewiesen und danken ihnen dafür.

 

Dr. Josef und Silvia Zihlmann, Verein STARROMANIA

 

 

Ode an Anna Neni *18.05.1927

Lange bevor ich meine tierärztliche Tätigkeit beendet habe, bin ich mit unserem VEREIN STARROMANIA in Rumänien unterwegs gewesen, um den Strassenhunden zu helfen.

Aber unsere Hilfe in Rumänien hat bereits 1991 mit Leuten aus dem Limmattal begonnen. Genau vor 26 Jahren unterstützten wir in Dörfern in Siebenbürgen Bauernfamilien, Tierärzte und Aerzte, wir halfen Schulen und Spitälern, fassten gutes Quellwasser und sorgten dafür, dass die Leute im Dorf ihr Wasser nicht aus schmutzigen Löchern (Zisternen) holen mussten. Ein altes Haus mit viel Umschwung wurde umgebaut und zum beliebten Treffpunkt für Alt und Jung hergerichtet.

Anna Neni, eine Frau der ersten Stunde aus diesem Dorf, feierte letzte Woche ihren 90. Geburtstag. Aus diesem Anlass habe ich sie vorige Woche besucht. Sie hat ihr Dorf mit ihrer Energie bewegt und geprägt. Niemand im Dorf fällt eine Entscheidung ohne ihre Zustimmung.

Sie musste schon als Kind schwere Schicksalsschläge hinnehmen. Und dennoch: trotz ihrer 90 Jahre ist sie zufrieden, empfängt uns jedes Mal mit einer nie erlebten Herzlichkeit. Bis vor kurzer Zeit hat sie zu unserer Freude bei jedem Besuch mit den Kindern des Dorfes Lieder und Tänze einstudiert.

Sie ist „Dorfgeneral“ und zugleich das Herz des Dorfes.

Jährlich formuliert sie rechtzeitig ihre Geburtstagswünsche. Voriges Jahr kauften wir ihr warme Schuhe für den Winter, auf ihre Vorgabe sechs Nummern grösser als für ihre Füsse passend, damit sie mindestens 3 Paar Wollsocken anziehen kann. Alle Süssigkeiten für die Dorfkinder verwaltet sie und verteilt sie gerecht, aber nur denjenigen, die mitarbeiten. Letztes Jahr verlangte sie Murmeltier – Öl gegen ihre Rheumaschmerzen. Und dieses Jahr sagte sie nur, zum runden Geburtstag wünschte sie sich genügend Holz, damit sie im Winter nicht frieren müsse. Ihren Wunsch werden wir selbstverständlich umsetzen.

In der nahen Stadt besorgten wir ihr gute Gehstöcke (sie bediente sich beim Gehen mit selbst zugeschnittenen Haselstöcken) und luden sie zu einem Nachtessen ein. Sie zeigte sich in ihrem schönsten Kleid, genoss es in vollen Zügen, sie sang, sie betete, sie erzählte aus ihrer Kindheit, sie kritisierte die schlechten Politiker und , den Unverstand vieler Leute. Diesen Abend werden wir nie vergessen. Die Stunden mit Anna Neni gehören zu den eindrücklichsten und prägenden Stunden während all meinen Tätigkeiten in Rumänien.

 

 

 

Etwas unglaubliches ist passiert!

Innert kürzester Zeit haben fleissige Helfer unserem städtischen Tierheim in Gheorgheni / Rumänien ein neues Gesicht gegeben, das seinesgleichen sucht.

Kurz vor unserer dritten Tierärztetagung von nächstem Wochenende sind die Erweiterungsbauten von Dog Village 1 und 2 fertig gestellt worden. Wir sind bereit für den nächsten Winter. Dr. Lajos Baroti, unser Chef Administration, hat mit seinem Team fantastische Arbeit geleistet. Chapeau!

Auch für Familie Szabo ist in Zentrumsnähe der Stadt eine neue Bleibe für ihre Hunde entstanden. Alte Industrieruinen sind fachmännisch und tierschutzgerecht zu einem neuen Tierheim hergerichtet worden.

Der Videobeitrag und die vielen Bilder beweisen, was aus den Ruinen des einst von den Karpatenstreunern betriebenen städtischen Tierheims entstanden ist. Diese Tierschutzorganisation wurde von der Stadt Gheorgheni lange bevor Starromania in Gheorgheni aktiv geworden ist aus ihrer Verpflichtung für das Städtische Tierheim entlassen. Die letzten unveröffentlichten Bilder vom August 2014 zeigen eindrücklich den bedauernswerten Zustand dieser Anlage von damals, so wie wir den städtischen Shelter übernommen haben. Urteilt selber!

Ohne weitsichtige und zukunftsorientierte Einstellung der Stadtverwaltung von Gheorgheni wäre dieses Projekt unmöglich. Vertrauen kann nur durch persönlichen Kontakt vor Ort entstehen.

Viele kostspielige private Tierheime wären überflüssig, wenn Vereine und Organisationen dieses Vorgehen als erste Priorität angehen würden.

Tierschutz ist immer harte und aufopfernde Handarbeit vor Ort und kein in der Küche installiertes Computerspiel!

 

 

Stellungnahme zur Operation Aurelian Stefan

Als Tierarzt fühle ich mich verpflichtet, zu dieser Operation von Aurelian Stefan Stellung beziehen:

Ich verstehe die Motivation nicht, eine solche Operation überhaupt durchzuführen. Wir Tierärzte haben uns verpflichtet, uns nach ethischen Grundsätzen für das Wohl der Tiere einzusetzen. Ethik heisst auch in der Veterinärmedizin nicht, alles machen zu dürfen, was machbar ist.

Meine Meinung ist, dass dieser Hund mit diesen massiven Verletzungen hätte erlöst werden müssen. Man erkennt, dass die Operation gelungen ist. Ist dies aber auch im Sinne dieses Hundes geschehen? Wie sieht seine Zukunft aus?

Ethisch sind solche Eingriffe nicht vertretbar. Mich schaudert, wenn auf dem Video dokumentiert wird, wie glücklich dieser Hund ist. Das Glück eines Streunerhundes besteht nicht im Schwanzwedeln und darin, genüsslich einen Kauknochen zu verzehren.

Es sind gewaltige Kosten entstanden, und Unmengen an Geld muss auch weiterhin aufgewendet werden, um diesen zum Showobjekt degradierten Hund zu unterstützen. Mit diesem Geld könnte man dutzenden von Hunden helfen, ein tiergerechtes Leben zu führen. Die Not der Streunerhunde in Rumänien ist bekanntlich nach wie vor immens.

Eine Beurteilung, ob ein Hund operiert werden soll oder nicht muss ethisch, moralisch und ganzheitlich im Sinne des Tieres geschehen. Es ist auffallend, dass nirgendwo in Europa so vielen Hunden unnötigerweise ganze Gliedmassen amputiert werden wie in Rumänien, oft aus Unfähigkeit einer fachgerechten Behandlung. Mir ist bewusst, dass dies in Einzelfällen unumgänglich ist und auch, dass ein Hund auch mit drei Beinen ein glückliches Hundeleben führen kann, doch was hier passiert ist bezeichne ich als verwerflich.

 

 

 

Verabschiedung Dr. Lajos Baroti

Für Dr. Lajos Baroti ist es Zeit, in Rente zu gehen. Er hat dies redlich verdient. Er soll vermehrt für sich und seine Familie Zeit finden und die Freiheiten als Jungrentner geniessen können. Lajos Baroti hat durch seinen Einsatz in den letzten Jahren dem Städtischen Tierheim von Gheorgheni ein neues und tierschutzgerechtes Gesicht gegeben, das einzigartig in Siebenbürgen und Rumänien ist. Dafür möchten wir ihm unseren herzlichsten Dank aussprechen.

 

Wir hoffen, dass die Neuorientierung, die Neuausrichtung, die Neuorganisation und die neuen Verantwortlichkeiten des Städtischen Tierheimes der Stadt Gheorgheni in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten zum Wohle der Tiere reibungslos vollzogen werden können.

 

Ad?post/Állatmenhely Gheorgheni StarRomania

Dear Colleagues,

I have finally finished the Veterinarian activities in my Veterinary office at the STARROMANIA Dogs' Shelter in Gheorgheni .

I' am retiring from the veterinarian activities...

I'm leaving all my activities to my dear and distinguished Colleague Dr. Bea Kakucs and Veterinarian's technician Endre Laszlo.

I'm very very happy, that I have two very good people to whom I entrust all my responsibilities. Henceforward they are going to do all of the activities at the Starromania Dogs' Shelter Gheorgheni..

On the other hand, I THANK our extraordinary Friend and very good man: Dr. Josef Zihlmann and his dear Wife Silvia Zihlmann Starromania, we need to be thankful for all of your good things and deeds with which you started and encouraged the animal protection in Romania. You moved all the activities forward.

It was a great work with very good results in the end.

May God bless them with good health and give them strength to continue their wonderful work.

I forward this in the interest of all the good people I know and I have collaborated with.

Sincerely Dr. Lajos Baróti Veterinarian

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Endlich habe ich als Tierarzt meine tierärztliche Tätigkeit für Starromania in Gheorgheni beendet.

Ich gehe in den Ruhestand von den Tierarzt-Aktivitäten...

Ich übergebe alle meine Aktivitäten an meine lieben und verehrten Kollegen Dr. Bea Kakucs und Tierarzt - Techniker Endre Laszlo.

Ich bin sehr glücklich, dass ich zwei sehr gute Menschen habe, denen ich meine Verantwortung übertragen habe. Von nun an werden sie alle Aktivitäten im Auftrage von Starromania im städtischen Tierheim von Gheorgheni übernehmen.

Auf der anderen Seite danke ich unserem außergewöhnlichen Freund und sehr guten Mann: Dr. Josef Zihlmann und seine Liebe Frau Silvia Zihlmann Starromania, wir müssen dankbar sein für all ihre guten Dinge und Taten, mit denen sie angefangen haben, und ermutigt die Schutz der Tiere in Rumänien. Sie haben alle Aktivitäten nach vorn verschoben. Es war eine großartige Arbeit mit sehr guten Ergebnissen am Ende.

Möge Gott sie mit viel Gesundheit segnen und Ihnen Kraft geben, ihre wunderbare Arbeit fortzusetzen. Ich habe das im Interesse aller guten Menschen, die ich kenne, und ich habe mit Ihnen zusammengearbeitet.

Herzlichst Dr. Lajos Baróti Tierarzt.

Tierschützer kämpfen gegen Hundefleisch-Festival!

Es liegt uns am Herzen unseren Lesern den untenstehenden Artikel der Handelszeitung zu empfehlen.
Der Artikel macht auf das sogenannte Hundefleisch-Festival in der chinesischen Stadt Yulin aufmerksam. Auch zeigt er Lösungsansätze gegen die dort angewandten tierunwürdigen Praktiken auf.

http://www.handelszeitung.ch/vermischtes/tierschuetzer-kaempfen-gegen-hundefleisch-festival-1118422

 

 

Ein trauriges Kapitel im Tierschutz (18. August 2016)

VON ZERSTÖRUNGSWUT GETRIEBEN - NICHT ALLE RATTEN LEBEN IN DER KANALISATION

Lange haben wir geschwiegen und auf die Lügengeschichten von Frau Petra Schneider nicht reagiert. Was treibt diese Frau an, immer und immer wieder Horrorszenarien zu verbreiten? Dabei lässt sie ihrer Phantasie freien Lauf. Die Wiederholung alter Geschichten macht sie nicht ungeschehen. Und sie so lange zu drehen und zu wenden und mit Unwahrheiten zu spicken, bis jede einzelne Person, die sie im Visier hat, Misstrauen ausgesetzt ist, ist wohl in den Augen von Frau Schneider legal. Weshalb in diesen ganzen wirren Zusammenhängen immer wieder diese Carmen Leimbacher ins Spiel gebracht wird ist mehr als fragwürdig. Diese Frau hat sehr viel Schaden angerichtet, doch ohne die aktuelle Gruppe von Doggy Dog, denn diese hatten sich längst von ihr getrennt als ihretwegen viele Hunde starben. Manche Menschen erkennt man leider zu spät und es gebe noch einige zu entlarven. Verachtungswürdig, dass Frau Schneider  keine Skrupel hat, eine behinderte Frau als Tiermörderin zu bezeichnen und ihr Tritte zu versetzen wenn sie längst nicht mehr in der Lage ist, sich zu wehren. Da stellt sich doch ernsthaft die Frage, ob sie mit den ihr anvertrauten Kindern auch in dieser Weise umgeht.

Und wer hier ohne Skrupel mitmischt ist Frau Nadine Moser, ein ideales Pendant zu Frau Schneider. Beide haben die gleiche Gesinnung und ziehen sich eine weisse Weste als vorbildliche Tierschützer über.

Grobe Fehler sind in der Vergangenheit passiert, doch nicht auf diese Weise, wie sie immer wieder dargestellt werden. Lügen werden nicht dadurch wahr, indem man sie laufend wiederholt. Es gibt Menschen, die aus Fehlern gelernt haben. Zu behaupten, dass die Barcea Hunde und die geretteten Mangalia Hunde vom Regen in der Traufe gelandet seien ist unglaublich. Bevor ihr das glaubt, geht bitte hin und überzeugt euch selbst! Vergleicht, in welch bedenklichem Zustand die Barcea Hunde unter dem Zepter von Frau Schneider waren. Hat jemand einmal gefragt, wie viele Hunde unter ihrer Obhut dort gestorben sind? Angeblich „durften“ die Hunde dort nicht medizinisch behandelt werden. Vielleicht wäre dies mit etwas Diplomatie – den Tieren zuliebe – möglich gewesen. Ein Affront der Vorwurf an Josef Zihlmann, er hätte die Hunde dort sofort behandeln müssen, wo ja während seinem Besuch drei Leute von Istrate, darunter ein Vet.-Techniker, dort waren. Ein Detail, dass er damit gesetzwidrig gehandelt hätte.

Und nun wieder dieselbe Leier betreffend der Mangalia Hunde. Offensichtlich kennt Frau Schneider die Gesetze in Rumänien nicht so genau. Ausserdem sind die Mangalia Hunde in den Händen sehr guter Tierärzte und es wird alles für sie getan, wo notwendig in der Klinik. Der Vorwurf an Doggy Dog, dass für diese Hunde Spenden gesammelt werden kann wohl nicht ernst gemeint sein. Niemandem kann entgangen sein, wie viele Spenden von Frau Schneider für die Barcea Hunde gesammelt wurden. Wir erinnern nur an die Kleinigkeit von 12000 Euro für Hundehütten, die nie dafür benutzt worden sind und niemand weiss, wofür dieses Geld verwendet wurde. Doch von anderen werden  offene Kommunikation und Spendenlisten gefordert.

Zählt es in gewissen Kreisen zu Tierschutz, Spender, Adoptanten und Paten anzuschreiben, um Hunde aushungern zu lassen? Ist es eine tierschützerische Leistung, Hunde in Tierheimen zu deponieren und dafür nicht regelmässig zu bezahlen? Was ist die Motivation, Vereine und Organisationen in den Schmutz zu ziehen im Bewusstsein, damit den Tieren zu schaden?  Mit unserem Verein STARROMANIA  geschah dies ebenso bis hin zur wiederholten Aussage, es wären Spenden in dunkle Kanäle verschwunden. Als wir Beweise für ihre Lügen forderten folgte Schweigen - eigentlich klar, denn was man nicht hat, kann man nicht liefern. Und nebenbei: Unsere Spender wissen sehr genau, wofür ihr Geld verwendet wird. Einer Frau Schneider schulden wir bestimmt keine Rechenschaft darüber und sind vermutlich ein Ärgernis, dass ihr unsere Spender völlig unbekannt sind.

Leider gibt es genug einfache Leute, die jedem Wort von Frau Schneider Glauben schenken ohne etwas zu hinterfragen und schon gar nicht darüber informiert sind, wer die von ihr „Verurteilten“ sind. Tatsache ist, dass sie überall ihre Nase reinsteckt und ein massiver Störfaktor im Tierschutz darstellt. Sie war noch nie in Rumänien und will andere belehren, wie dort Tierschutz funktioniert.

Die Frage ist, weshalb Frau Schneider auf diese Weise agiert. Sind es eigene Fehler, die auf andere projiziert werden? Ist es ihre einzige  Befriedigung in einem traurigen Leben? Ist es die Gier nach Selbstdarstellung? Dazu gäbe es noch mehr offene Fragen...

Wieviel Zeit bleibt da noch für den Tierschutz?

 

Feedback von Waltraud Knapp an STARROMANIA:

Vielen Dank für dieses Worte. ES WURDE ZEIT. Frau Petra Schneider lässt u.a. Hunde aushungern und nimmt den Tod der Hunde billigend in Kauf. Und das soll Tierschutz in ihren Augen sein. Sie selber hingegen, "darf" retten? Ja, dass ist es, was diese Frau antreibt. Im Fokus zu stehen. Und schreiben zu können "Ich habe gerettet". Hunde, die Paten hatten, wurden und werden unter Druck gesetzt. Viele haben sich nicht mehr getraut, ihre Hunde öffentlich zu unterstützen. Gottseidank gibt es so viele liebe Tierschützer, die ihren Lügengeschichten nicht mehr glauben. (Einige ihrer ehem. Anhänger haben sich sogar getraut, die von ihnen unterstützten Patenhunde zu adoptieren.) Diese Hunde kamen mehr tot als lebend aus Barcea. Und dies ist unter der Regentschaft von Frau Petra Schneider passiert. Es sind auch während ihrer Regentschaft über 100 Hunde elendig verreckt (um mit ihren Worten zu schreiben). Aber das durfte ja nie öffentlich bekannt werden. Hier muss sie mit ihrem Gewissen (wenn sie denn eins hat) klar kommen. Sie hat verhindert, dass die Tierschützer verschiedenster Vereine und Organisationen Hunde aus Barcea retten "durften". Die Leute standen mit Transportern vor dem Tor des berüchtigten Barcea-Shelters und wollten die Hunde rausholen. Sie bekamen nicht einen Hund. Weil Frau Petra Schneider ein Abkommen mit dem Shelter-Betreiberehepaar geschlossen hatte. Nur Anhänger ihrer Gesinnung und mit ihrer Genehmigung, durften Hunde dort raus holen. DAFÜR HAT SIE DEN SHELTERBETREIBERN WEITERHIN SPENDEN ZUKOMMEN LASSEN. Was für ein perverses Spiel. Und das alles um ihr Ego zu pflegen. Dafür mussten weiterhin so viele Hunde sterben, die heute noch leben würden. Dies hat Frau Petra Schneider zu verantworten. Es ist umso mehr verwerflicher, da sie wusste, dass die Shelter-Betreiber korrupt sind. Und noch eines. Ich bin immer noch mit so vielen ihrer "Hetzer Gruppe" freundschaftlich verbunden. Dann wurde halt hinter ihrem Rücken den Hunden versucht zu helfen. Ich vergleiche diese Petra Schneider mit einer Sektenführerin. Die Art und Weise wie sie die Menschen manipuliert spricht dafür. Da wird kontrolliert, was diese Mitglieder alles posten oder liken und werden dann, wenn es ihr nicht passt, gemassregelt und innerhalb der Gruppe "zusammengestaucht". DAS ALLES UNTER DEM DECKMANTEL DES TIERSCHUTZES. Ich hoffe, dass immer mehr, wirklich auch so liebe und tolle Tierschützer es schaffen, sich von ihr und ihrer Gesinnung zu lösen.

 

 

Petition bitte unterschreiben!

Unterzeichnen Sie die Petition an die FVE - Federation of Veterinarians of Europe und an den Präsidenten von Rumänien! Damit alle rumänischen Vertreter von FVE  solange ausgeschlossen bleiben, bis die zugefügten Brutalitäten an den rumänischen Hunden gestoppt sind!
SIGN the Petition to the Federation of Veterinarians of Europe, and the President of Romania, to have ALL Romanian FVE representatives excluded from FVE until the cruelties inflicted on Romanian dogs have come to an end.
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PETITION, BITTE SOFORT UNTERSCHREIBEN UND WERITERVERBREITEN ! DANKE

https://www.change.org/p/fve-federation-of-veterinarians-of-europe-exclude-all-romanian-fve-representatives

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Weitere Informationen zum Politischen Engagement und den Sturm auf Brüssel:

PDF in Deutsch: Sturm auf Brüssel

PDF in English: Storm Brussels!

PDF in Rumänisch: Asalt aspura Bruxelles-ului

Reisebericht von Dr. Josef Zihlmann 28.-29. Oktober 2015 Teil 1

Eindrücklicher Bericht über die grauenvollen Zustände Städtischer Tierheime in Rumänien.
Dr. Josef Zihlmann berichtet über den Besuch verschiedener Tierheime wie Dog Town Bukarest, die Käfighaltung im städtischen Tierheim in BUZAU, das Tierheim in BARCEA welches als „Hölle auf Erden“ für die Hunde beschrieben wird, das städtische Tierheim von ONESTI als eines der schlimmeren Sorte   und  als grauenvolle Station des Horrortrips.  MOINESTI aber,  als „Tierheim des Grauens“  gebrandmarkt, hat  positiv überrascht.  

Ganzer Reisebericht

8. Oktober 2015

Es sind Bemühungen im Gange auf politischer Ebene etwas zu bewirken in Rumänien. Mit Stefan Bernhard Eck MEP, Claudiu Dumitriu und Josef Zihlmann von Starromania.

Bericht aus Straßburg von Stefan Bernhard Eck MEP / 08.10.2015

Sondersitzung „Intergroup for Animal Welfare“ – Streunerhunde in Rumänien

24. September 2015

16. September 2015

23. Juli 2015

Das Problem an der Wurzel packen

Wir dürfen keine nie endende Geschichte provozieren, deren Auswirkungen in vielen europäischen Ländern zu spüren und irgendwann nicht mehr zu meistern sind. Tierschutz heisst nicht, über Jahre Futter zu spenden und Tierheime ausbauen. Kastrieren ist die einzige Lösung. Für Kastrationen finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen ist die einzig nachhaltige Lösung. Die Hundebesitzer können ihre Hunde behalten. Es werden keine unerwünschten Welpen geboren, die dann wieder ausgesetzt werden. Nach und nach werden die Rumänen, die sich einen Hund wünschen, diesen aus einem dort ansässigen Tierheim aussuchen. Dass dieses Konzept funktioniert ist unbestritten und bewiesen. In Gheorgheni werden von unsern Tierärzten auch bei sommerlicher Hitze vor allem private Hunde kastriert. Die lokalen Medien berichten regelmässig darüber.

Gyergyó TV - Lokaler Fernsehen
https://www.youtube.com/watch?v=NzEypByreio
Erste Nachricht: 1:50-3:58

Fény TV - Lokaler Fernsehen
https://www.youtube.com/watch?v=LhJtnJ0Y7zE
Erste Nachricht: 0:30-5:16

 

 

13. Juli 2015

Artikel in der Limmattaler Zeitung: Nun kämpfen Zihlmanns politisch

4. Juni 2015

Wir dürfen “die” nicht in Ruhe lassen!
Interview zum Thema Missbrauch rumänischer Strassenhunde
mit Präsident der Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST) Dr. Christoph Kiefer. Viviane Barbieri

Die Föderation Tierärzte Europas (FVE) hat ihre Mitglieder diesmal zur Generalversammlung nach Iasi in Rumänien eingeladen (3. – 6. Juni)

Tierärzte aus ganz Europa werden in den kommenden Tagen über diverse Themen diskutieren – in einem Land, das seit September 2013 über ein so genanntes Tötungsgesetz verfügt und das seitdem immer wieder in die Schlagzeilen gerät auf Grund unglaublich brutaler Übergriffe auf Strassenhunde und sinnloser Massentötungen. In diesem Zusammenhang wurde bereits am 3. Juni ein Seminar zum Thema: “Stray dogs: present and future” organisiert. Bereits im Vorfeld zur GV gab es einen kleineren Skandal. So wurde der europaweit bekannte und politisch aktive rumänische Tierrechtler Claudiu Dumitriu kurzfristig ausgeladen. Nach diversen Protesten und Petitionsaufrufen auf den Social Media an die Adresse der FVE wurde Dumitriu schliesslich doch noch zugelassen.

Interview: mapofhope.de/…/…/wir-durfen-die-nicht-in-ruhe-lassen/

1. Juni 2015

Der rumänische Tierschützer Claudiu Dumitriu an Generalversammlung europäischer Tierärzte nicht erwünscht!

Generalversammlung der Föderation europäischer Tierärzte in Rumänien 4. Juni 2015

Bekannter rumänischer Tierschützer und ANIMAL WELFARE INTERGROUP an Generalversammlung europäischer Tierärzte nicht erwünscht!

Im Vorfeld der kommenden Generalversammlung der Federation of Veterinarians of Europe (FVE), die diesmal in Rumänien stattfindet, wird am 3. Juni ein Seminar zum Thema “Stray dogs: present and future” organisiert. Von diesem Seminar wurde der europaweit bekannte rumänische Tierschützer Claudiu Dumitriu kurzfristig ausgeschlossen und Mitglieder der Animal Welfare Intergroup wurden über diesen Anlass gar nicht informiert. Dumitriu, der immer wieder auf politischer Ebene Missbräuche an Strassenhunden durch Tierärzte und Tierheimleiter sowie Korruptionsvorwürfe innerhalb des rumänischen Strassenhundemanagement mit Fakten sowie audiovisuellem Beweismaterial anprangert, wurde von den Veranstaltern als möglicher Stressfaktor beurteilt und darf deshalb nicht am Seminar teilnehmen. Im Gegensatz zu anderen, scheinbar angenehmeren NGO-Delegierten, die über ihre Standpunkte referieren dürfen. Ein weiterer herber Rückschlag für das europäische Demokratiesystem und die Meinungsfreiheit!

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7. Mai 2015: Star-Letter über die 1. Tierärtztetagung in Gheorgheni

Unsere Idee, in Gheorgheni  eine Tierärztetagung mit Schwerpunkt Tierschutz durchzuführen, war überaus erfolgreich. Der Vizebürgermeister Nagy Zoltán der Stadt Gheorgheni hat die Tagung eröffnet. Er hat auf die Wichtigkeit der Zusammenarbeit der Behörden, Tierärzte, Tierschutzorganisationen und der Bevölkerung hingewiesen.

Wir hatten das Glück, dass  Agro Caritas Gheorgheni uns unter der Leitung unseres Freundes Laszlo Kastal die Tagungsräume für diesen Anlass zur Verfügung stellte. Auch  durften wir alle kulinarischen Spezialitäten der dortigen Küche geniessen. Seinem ganzen Team danken  wir an dieser Stelle nochmals herzlichst. Eine nächste Tagung ist bereits geplant. Dann werden unsere Tierärzte Dres. Lajos Baroti, Csaba Benedekt und Tibor Nagy wiederum ein für die Praktiker gehaltvolles und aktuelles Programm zusammenstellen.

Die Tierärzte der Region haben bemerkt, dass das Streunerhundeproblem nur gemeinsam mit ihrer Unterstützung und durch  aktive Mitarbeit behoben werden kann. Die ersten Schritte sind getan. Am 3. Tag haben wir die Bürgermeister der Nachbarsgemeinden zu einem Forum eingeladen. Alle ohne Ausnahme haben bestätigt, dass sie mit STARROMANIA und den Tierärzten zusammenarbeiten werden. Die Details werden an den nächsten Sitzungen geklärt, vorbereitet und  danach umgesetzt.

Auch die Presse (Zeitungen und TV) hat die Tierärztetagung begleitet. In verschiedenen Meldungen ist die Bevölkerung über die Tagung und über das Streunerproblem im speziellen orientiert worden.  Der unermüdliche Einsatz von STARROMANIA zeigt schon im Frühjahr wunderschöne Früchte.

Ganzer Star-Letter Nummer 6

Frühling 2015: Spendenaufruf

Liebe Tierfreunde

Der Winter ist bald auch in Rumänien überstanden. Dank unseren Doppel–Hundehütten sind viele Hunde vor Kälte, Wind und Wetter geschützt. Fast unglaublich dass wir bereits um 400 Hütten über ganz Rumänien verteilen durften. Diese Aktion kann noch nicht abgeschlossen werden, weil die Nachfrage nach wie vor unerhört gross ist.
Weil wir das Strassenhundeproblem nachhaltig und erfolgreich angehen wollen, stehen im Frühjahr grosse Kastrationsaktionen bevor (eine Kastration kostet 30 Euro). Die Kastration der Hunde von Privatbesitzern hat erste Priorität. Viele Hunde müssen noch gechipt und geimpft werden. Die Bekämpfung der Parasiten stellt ein fast unlösbares Problem dar. Dafür sind Tierärzte im Dauereinsatz. Impfstoffe und Medikamente (vor allem Antiparasitenmittel) sind in beachtlichen Mengen erforderlich und, wie bei uns, sehr teuer. Der Normalbürger in Rumänien kann sich diese Kosten nicht leisten. Das ist der Hauptgrund, dass so viele Junghunde auf die Strasse gestellt werden.

Unsere erste Tierärztetagung vom 26. – 28. März 2015 in Gheorgheni ist beinahe fertig geplant. Am ersten Tag wird ausführlich Theorie vermittelt, am zweiten Tag wird in kleinen Gruppen praktisch gearbeitet (Operationstechniken). Der dritte Tag ist reserviert für die Information der Bevölkerung, der Behördenvertreter und Bürgermeister des Bezirkes. Eingeladen sind auch alle regionalen Presseleute. Bestimmt können wir Ihnen bald darüber im nächsten Starletter berichten.

Wir hoffen weiterhin auf Ihre geschätzte Unterstützung und wünschen Ihnen frohe vorösterliche Frühlingstage!

Freundliche Grüsse

 

Dr. med. vet. Josef Zihlmann & Silvia Zihlmann / Verein STARROMANIA

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, dass wir auch diesen Meilenstein im Tierschutz schaffen.

Januar 2015: Der STAR-LETTER Nr. 5 ist da

Seit der Erscheinung des letzten STAR-LETTER‘s im Oktober 2014 ist viel passiert. In zwei interessanten und aufschlussreichen Tierschutzreisen nach Rumänien konnten wir wiederum viel bewirken. Lesen Sie dazu unsere Reiseberichte im STAR-LETTER Nr. 5.

Unerwartet riesigen Erfolg dürfen wir mit unserer Winter-Aktion dem Hundehütten-Sponsoring verzeichnen. Bis Weihnachten konnten wir im ganzen Land an unzählige Shelter und private Tierretter 250 unserer stabilen, gut isolierten Doppel-Hundehütten verteilen. Hundehütten die notabene in Rumänien hergestellt werden. Wir sind überwältigt überdiese Welle der Solidarität und danken allen Sponsoren sehr herzlich.

Ein weiterer Meilenstein in der jungen Geschichte von STARROMANIA ist die Wahl von meiner Frau und mir zum Limmattaler des Jahres 2014. Als Publikumspreis ausgeschrieben, zählte bei der Wahl jede Stimme. Der klare Sieg ist ein Signal für STARROMANIA und bestärkt uns, unseren Weg zum Wohl der Tiere weiterzugehen.

Wir können mit Stolz auf die vergangenen ereignisreichen Monate zurückblicken. Auch künftig werden wir dem Hundeelend in Rumänien mit aller Kraft entgegenwirken. Ohne Sie ist das nicht möglich, deshalb danken wir Ihnen an dieser Stelle sehr herzlich für Ihre Hilfe und die Unterstützung.

Dezember 2014: Wir haben gewonnen

Tuusig Dank im Namen der Tiere für Eure Stimme!
Nachfolgend einige Artikel zum Thema:

Limmattaler Zeitung 27.12.2014
«Wir sind eher Tierlobbyisten als Tierschützer»
Josef und Silvia Zihlmann wurden mit einer überwältigenden Mehrheit als Limmattaler des Jahres 2014 gewählt. Im Interview spricht das das Ehepaar über das Tabuthema Euthanasie bei Hunden und erklärt, warum sie die Wahl gewonnen haben. von Alex Rudolf

Limmattaler Zeitung 27.12.2014
"Rumänien ist nicht mehr dasselbe seit den Zihlmanns."
Bericht und Video über Ehrung in Georgheni.
Die Zihlmanns werden vom gheorghenischen Bürgermeister für ihre Verdienste geehrt: Bitte in diesem Link runter scrollen

Limmattaler Zeitung 11.12.2014
Die Weininger Hunde-Aktivisten haben fast die Hälfte aller Stimmen erhalten.
Bericht von Alex Rudolf

2.12.14: Und es bewegt sich doch etwas!

Ein Lichtblick für Streuner

Beitrag in der NZZ vom 2.12.2014 von Susanna Ellner
Eigentlich wollte Rumänien Strassenhunde per Gesetz zum Verschwinden bringen. Doch das brutale Vorgehen hat international Empörung ausgelöst und ein Problem in den Fokus gerückt, an dessen Lösung sich nun auch Schweizer beteiligen.

Ganzer Artikel PDF

Machen Sie mit beim Hundehütten-Sponsoring

Winteraktion: Geschützt durch den Winter

Rumäniens Winter sind hart und die Shelter im Land meist überfüllt mit hungrigen und frierenden Hunden. STARROMANIA hat bereits drei Spenden-LKW zu vielen Tierschützern in verschiedene Hundeheime liefern können. Der Winter ist nicht weit und in vielen Tierheimen haben die Hunde nichts als kalten Beton, um darauf zu liegen. Unsere dringlichste Aktion gehört deshalb Hundehütten, die wir von einem Schreiner vor Ort anfertigen und liefern lassen.
Eine gut isolierte Doppel-Hunde-Hütte ermöglicht 2 rumänischen Hunden einen trockenen und geschützten Winterplatz und kostet Euro 120.--

JETZT MITMACHEN UND EINZAHLEN: 120 Euro auf Spendenkonto PC 91-835016-3 / IBAN CH38 0900 0000 9183 5016 3 / BIC POFICHBEXXX einzahlen mit dem Vermerk „Hundehütte“.

1. November 2014

Reisebericht von Dr. Josef Zihlmann
Reise nach Targu Jiu vom 20. und 21. Oktober 2014

STAR-LETTER Nr. 4

Liebe Tierfreunde

Endlich ist bewiesen, dass das Hunde-Massaker in Rumänien auf einer Lüge aufgebaut ist. Der kleine Ionut wurde nicht von Strassenhunden getötet, sondern durch Wachhunde auf dem Privatgelände einer Firma. Auch ist erwiesen, dass weit mehr als die Hälfte aller Rumänen gegen die brutalen Hundetötungen sind. Obwohl ein Entscheid des Appellationsgerichtes Bukarest vorliegt, dass Hunde weder gefangen noch getötet werden dürfen wird weiter gemordet. Tierschützer aus Rumänien und dem Ausland, die sich dagegen zur Wehr setzen sind an Leib und Leben gefährdet. Die traurige Bilanz: Einige Verletzte, darunter schwer Verletzte. Diese Menschen können wir nicht allein lassen.

Unser erklärtes Ziel ist es, in ganz Rumänien noch intensiver vertrauenswürdige Organisationen, Tierheime und Tierretter zu unterstützen. In der Region Siebenbürgen wollen wir das Streunerproblem in Zusammenarbeit mit den Behörden und den lokalen Tierärzten nachhaltig  lösen. Wir sind auf gutem Weg, dass daraus ein beispielhaftes Projekt entsteht, welches möglichst viele Nachahmer finden soll!

Das  bedingt unermüdlichen Einsatz, dessen sind wir uns bewusst – und ohne Ihre wertvolle Hilfe geht es  nicht! Vielen Dank für Ihre Unterstützung

 

Silvia & Josef Zihlmann

Der ganze NEWSLETTER

 

 

16. September 2014

Porträt im neusten ProTier 3/14

STARROMANIA - Hoffnung und Hilfe für rumänische Hunde. Ganzer Bericht

 

 

ProTier ist überzeugt von der nachhaltigen Arbeit von STARROMANIA in Rumänien.

Danke ProTier für dieses Vertrauen!

 

 

1. September 2014

Die Wahrheit kommt nach 1 Jahr ENDLICH an den Tag, heute im 20 Minuten:
Wachhunde zerfleischten Ionut (4), nicht Streuner!!!

Vor einem Jahr starb in Rumänien der 4-jährige Ionut, nachdem ihn angeblich Strassenhunde zerfleischt hatten. Eine Untersuchung bringt jetzt ans Licht, was wirklich passiert ist.

Die Hunde gehörten einer Firma
Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass Ionut und sein Bruder vor der Hunde-Attacke in eine neben dem Park liegenden Brachfläche der Firma Tei Rezidential eingedrungen waren, wo angeblich eine Hundemeute hauste. Im März 2014 erhob die Staatsanwaltschaft Bukarest Anklage gegen der Verwaltungsstelle und gegen den Eigentümer der Brachfläche – wegen fahrlässiger Tötung.

Die Verantwortlichen hätten es unterlassen, «die geeigneten Massnahmen zur Abgrenzung des Parks vom nahegelegenen leerstehenden Grundstück mittels eines Zauns zu ergreifen», heisst es im Bericht der Staatsanwaltschaft, der die Schweizer Tierschutz-Organisation Vier Pfoten 20 Minuten exklusiv zur Verfügung stellte.

Die Untersuchung kommt zum Schluss: Die sieben Hunde, die das Kind zerfleischt hatten, waren nicht herrenlos. «Ein Teil der Hunde, die auf dem Grundstück bei der Tuzla-Strasse Nr. 50 eingefangen wurden, sind seit 2009 im offiziellen Register des Veterinärzentrums der Stadtverwaltung Sektor 2 erfasst.» Einige der an der Attacke beteiligten Tiere seien «kastriert, am Ohr markiert und gechippt» gewesen. Besitzerin der Hunde ist seit September 2013 die Firma Tei Rezidential. Mit anderen Worten: Ionut wurde von Wachhunden – und nicht von Streunern – zu Tode gebissen.
Link ganzer Artikel

30. Juli 2014

Starromania ist auf vielen Ebenen aktiv. Im letzten Monat wurde die neue Tierklinik in Gheorgheni in Betrieb genommen, um das ehrgeizige Tierschutzprojekt in der Region Siebenbürgen weiter voranzutreiben.

Der Betrieb der Tierklinik ist gut angelaufen. Die motivierten Tierärzte werden laufend geschult und können an Spitzentagen bis zu 60 Hunde kastrieren. Auch der im Mai durch TA Zihlmann nach Rumänien gefahrene Tierkrankenwagen hat sich bewährt und konnte schon vielen kranken und verletzten Tieren helfen.

20. Juni 2014

Unsere Tierschutzarbeiten vor Ort sind in vollem Gange: Bereits sind 600 Hunde registriert und gechippt worden. Mehr Bilder dazu

Limmattaler Tagblatt 13. Juni 2014

Artikel vom 13.6.14 von Alex Rudolf: Die hochgesteckten Ziele der Zihlmanns

Mit «Star Romania» sammelten Josef und Silvia Zihlmann innert 9 Monaten 50000 Franken – bis 2015 soll es doppelt so viel werden. der Tierarzt und Tierschützer setzt sich für rumänische Strassenhunde ein. Ganzer Bericht

 

 

12. Juni 2014

Unsere neue Tierklinik in Gheorgheni ist nach dem Umbau nun bezugsbereit. Und auch zusätzliche Tierärtzte werden geschult und weiter gebildet.
Bis dato sind 400 Hunde in Gheorgheni gechipt und registriert worden. Die Kastrationsaktionen haben bereits begonnen.

Dringender Spendenaufruf

Liebe Tierfreunde

Seit der Gründung von STARROMANIA im Herbst 2013 ist viel passiert. Meine Frau Silvia und ich haben zwischenzeitlich zahllose Mails, Anfragen und Briefe geschrieben, Spenden gesammelt, Sachtransporte organisiert, aufbauende und weniger angenehme Gespräche geführt, vernetzt und geholfen. Dank der Unterstützung der Stiftung Tierbotschafter.ch erhielten wir im Bereich Kommunikation wertvollen Support durch Brigitte Post. So manche Nacht war viel zu kurz für all die anstehende Tierschutzarbeit!

Sie erinnern sich bestimmt wie alles begann; an die grauenvollen Nachrichten über das verheerende Hundeelend in Rumänien. Die Tierärzte des Tierärztlichen Notfalldienstes Zürich-West und Limmattal haben alsbald die STARROMANIA – „Schweizer TierAerzte für Rumänien“ gegründet, um humane, nachhaltige und professionelle Tierhilfe vor Ort zu leisten. Als Initiant von STARROMANIA bin ich zwischenzeitlich einige Male nach Gheorgheni, in ein mir aus früheren Tätigkeiten bestens bekanntes Gebiet in Siebenbürgen gereist, um mit Regierungsvertretern vor Ort nach einer humanen Lösung des Streunerproblems zu suchen. Hier finden Sie den Stand der aktuellen Massnahmen

Unser erklärtes Ziel ist es, in dieser Region das Streunerproblem in Zusammenarbeit mit den Behörden und den lokalen Tierärzten nachhaltig zu lösen. Wir sind auf gutem Weg und wenn es uns gelingt, dann wird das ein Leuchtturmprojekt, welches möglichst viele Nachahmer finden soll!

Das ist kein Sonntagsspaziergang, dessen sind wir uns bewusst – und ohne Ihre Hilfe geht es sowieso nicht.
Ihr Josef Zihlmann

Damit wir  diese wichtigen und nachhaltigen Massnahmen umsetzen können, sind wir dringend auf IHRE SPENDE angewiesen!Helfen Sie helfen und unterstützen Sie uns bitte mit Ihrer Spende:

Spendenkonto Post CHF 61-603033-2
IBAN CH18 0900 0000 6160 3033 2
BIC POFICHBEXXX

Spendenkonto Post EURO 91-835016-3
IBAN CH38 0900 0000 9183 5016 3
BIC POFICHBEXXX 

Ganzer Spendenaufruf als PDF

VIELEN DANK IM NAMEN DER TIERE

 

 

Praxis & Tierambulanz für Gheorgheni, 10. Mai 2014

Eine Tierarztpraxis für die Kastrationen wird in diesen Tagen ihren Betrieb aufnehmen. So können 12 lokale und geschulte Tierärzte vor Ort die Massnahmen umsetzen. Sie übernehmen eine wichtige Rolle und haben Kapazität rund 100 Hunde  pro Tag zu kastrieren. Die Kosten werden durch STRROMANIA getragen.
STARROMANIA hat zudem anfangs Mai einen komplett ausgerüsteten Tierambulanzwagen gesponsert. Ideal für die Belange in Rumänien wurde der Wagen durch TA Josef Zihlmann gleich selber zusammen mit seinem Sohn Marc nach Siebenbürgen gefahren.

 

 

Brief an den Bundesrat, 9. April 2014

58 Schweizer Tierschutzorganisationen, u.a. die STARROMANIA fordern ethische Lösung für Strassentierproblematik in Rumänien

In einem offenen Brief, durch die Tierpartei initiiert, fordern 58 Schweizer Tierschutzorganisationen den Bundesrat auf, den rumänischen Ministerpräsidenten Victor Ponta zu kontaktieren und ihn aufzufordern, das tierverachtende neue Gesetz bezüglich der Tötung von Strassenhunden zu verhindern und statt dessen ethisch korrekte Vorschläge zur Lösung der Strassentierproblematik aufzugreifen und nachhaltig zu verfolgen. Der Verstoss von Rumänien gegen das Europäische Übereinkommen zum Schutz von Heimtieren (HTÜ) sowie deren Verstoss gegen die Richtlinien der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) sollen durch den Gesamtbundesrat scharf kritisiert werden. Die unterzeichnenden 58 Tierschutzorganisationen sind zudem der Auffassung, dass die Schweiz bei Verhandlungen mit dem Ausland auch das Thema Tierschutz ansprechen muss.

Hier finden Sie den offenen Brief an den Bundesrat

Der neue STAR-LETTER März 2014 ist da

Liebe Tierfreunde

Meine zweite kurzfristig geplante Reise nach Siebenbürgen, Rumänien (Gheorgheni) war dringend, denn all die vielen geplanten Aktionen und Lösungsansätze mussten vor Ort während vielen Stunden knochenharter Arbeit miteinander besprochen und der genaue Zeitplan für die anstehenden Massnahmen festgelegt werden.

Ich bin überglücklich, dass wir mit  STARROMANIA auf eine äusserst erfolgreiche Zusammenarbeit nicht nur mit den Behörden, sondern auch mit der Bevölkerung und den Tierärzten von Gheorgheni und Umgebung zählen dürfen.

 

Ihr Josef Zihlmann

Der ganze Starletter Nr. 3

Grosses Medieninteresse in Rumänien

Lokaler TV Sender von Gheorgheni, Sendung vom 20.02.2014 Gyergyó TV

TV Station Fény TV, 20.02.14

Lokal Tageszeitung - Gyergyói Hírlap, 20.02.14
Schweizer Hilfe zur Bekämpfung des Hundeelends in Gheorgheni (Niklasmarkt)
Deutsche Übersetzung des Zeitungsartikels von Baricz Tamas Imola, 20.02.14



Zeitung KISÜJSAG 20.02.2014

Zeitung Hargitanépe 21.02.2014

22. Februar 2014

Der 2. Spenden-LKW der Starromania ist am Wochenende gut in Rumänien angekommen und konnte in weiteren 6 Sheltern wervolle Fracht abgeben.
Besonders beliebt nebst Futter und Medikamenten sind die tollen extra durch die Firma Nill gefertigten Hundehütten. Das sind richtige Mehrzweck-Transport-Hundehütten, die überall rasch eingerichtet und bezogen wurden.

Danke an alle Spender, Transporteure, Helfer und Tierfreunde!

Sammeltag bei Nill Metallbau in Winterthur

Super Sache
Die Sammelaktion vom 1.2.14 bei der Firma Nill in Oberwinterthur war ein voller Erfolg. Die nebenstehenden Bilder sprechen für sich :-)

Grossen Dank an alle Beteiligten!

Der 1. Spenden-LKW ist in Rumänien angekommen

Der Spenden-LKW ist anfangs Februar in Rumänien angekommen. Er hat viel Freude ausgelöst und verhilft u.a. zu warmen Schlafplätzchen und vollen Hundebäuchen. Tierischen Dank an ALLE, die diese wertvolle Hilfe ermöglichten!

Auch den Tierschützern vor Ort in Rumänien sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt! Viele helfende Hände und Köpfe waren nötig, dass schlussendlich alles gut ankam und gezielt in den verschiedenen Stationen entgegen genommen werden konnte.

Ein speziell grosser Dank geht an Uschi & Werni und das ganze Team der Firma Nill in CH-Oberwinterthur. Sie haben sich als engagierte Tierschützer bei den STARRROMANIA-Sammelaktionen mächtig und beispiellos ins Zeug gelegt.
Dem tierliebenden Transporteur Markus Barth der Spedition Barth aus D-Laupheim danken wir sehr herzlich für die grossartige Unterstützung bei den Spendentransporten nach Rumänien.

Artikel im Tages Anzeiger vom 7. Februar 2014

Tierärzte kämpfen gegen das Hundeelend.
Von Helene Arnet.

In Rumänien werden streunende Hunde zu Tausenden zu Tode geprügelt. Ein Dietiker Tierarzt hat jüngst eine Vereinigung von Zürcher Tierärzten initiiert, welche in Siebenbürgen ein Hundeheim aufbaut. Ganzer Artikel Online

Sachspenden für Spendencontainer nach Rumänien gesucht

SACHSPENDENAUFRUF VON STARROMANIA FÜR RUMÄNIEN                       

WAS: Sachspenden aller Art für Tierheime in Rumänien gesucht. Material wie Hundefutter, Hütten, Körbe, Decken, Näpfe, etc. Nebst Naturalgaben sind auch Barspenden dringend nötig:

Spendenkonto Post CHF 61-603033-2
IBAN CH18 0900 0000 6160 3033 2
BIC POFICHBEXXX

Spendenkonto Post EURO 91-835016-3
IBAN CH38 0900 0000 9183 5016 3
BIC POFICHBEXXX 



ABGABESTELLEN: Tierarztpraxis Schönegg AG, Asylstrasse 18 in Dietikon, 044 740 85 33 oder jede andere Tierarztpraxis in der Schweiz (bitte der entsprechenden Praxis kurz telefonisch vorankündigen).
Die gesammelten Sachspenden werden durch eine Transportfirma bei den Tierarztpraxen abgeholt.
(Tierarztpraxen fordern die Abholung bitte per Mail zihlmann.josef@gmail.com oder Telefon 044 740 85 33 bei uns an). Danke!

DAUER DER SAMMELAKTION:
Ein erster Transport wird Ende Januar in Rumänien eintreffen.
Weitere LKW’s folgen. Die Aktion dauert noch den ganzen Winter 13/14.

Der 1. Spendentransport ist unterwegs / 25.01.14

Das sind die Hundeboxen von STARROMANIA. Die "JoSy's Dog Castles" (hand made) werden mit dem ersten LKW in diesen Tagen nach Rumänien gebracht, zusammen mit ca. 24 Tonnen Tierfutter und anderem Material. Das ist unser erster Spendentransport, der nächste ist bereits in Vorbereitung.

DER SACHSPENDENAUFRUF FUER DEN SPENDENCONTAINER LÄUFT NOCH:
Die schweizweite Sammelaktion der STARROMANIA ist gut gestartet, weiter wird jedoch noch viel Material wie Hundefutter, Hütten, Körbe, Decken, Näpfe, etc. (alles was Tiere brauchen) benötigt. Tierarztpraxen in der Schweiz sammeln diese Materialien oder sie können bei der Tierarztpraxis Schönegg AG in Dietikon/ZH direkt abgegeben werden. Das Wichtigste ist Hundefutter, damit diese Tiere den Winter in Rumänien überleben. Der erste LKW ist in diesen Tagen unterwegs zu den Tieren in Rumänien. Bitte bringen Sie Ihre Sachspenden zu Ihrem Tierarzt. Vielen Dank!

Star-Letter Nr. 2 / Januar 2014

In den letzten 2 Monaten ist viel passiert. Insbesondere die kurzfristig geplante Reise von TA Josef Zihlmann nach Rumänien, Siebenbürgen, welche sehr aufschlussreich und erfolgreich war. Gerüchte im Internet, dass in Gheorgheni eine Tötungsstation entstehen soll, stellten sich als falsch heraus. Die Stadtregierung von Gheorgheni hat im persönlichen Gespräch versichert, dass nie die Absicht bestand, dort eine Tötungsstation einzurichten.
Weil das bestehende Tierheim in einem desolaten Zustand ist, haben wir uns zusammen mit der Stadtregierung entschieden, ein neues Tierheim zu bauen, welches wir finanziell mittragen. Alle Regierungsmitglieder sind STARROMANIA gegenüber sehr positiv eingestellt und dankbar für die planerische und finanzielle Unterstützung.
Unser definiertes Ziel ist dass, sämtliche Hunde, Besitzertiere wie auch Streuner, mit einem Chip gekennzeichnet und registriert, geimpft und kastriert werden. Die Bevölkerung wird mit Flugblättern und durch Medien (TV, Radio, Zeitungen) informiert. Nur so ist Gewähr, dass das Hundeproblem auch nachhaltig angegangen und gelöst werden kann.

Weitere Details zur aktuellen Situation finden im STAR-LETTER Nr. 2

Der 1. Newsletter / November 2013

Rumänien hat es schlicht und einfach verpasst, sein Streunerproblem nachhaltig anzugehen. Im Gegenteil: Korruption und Vetternwirtschaft haben die zur Verfügung gestellten Gelder in falsche Taschen fliessen lassen und Massenkastrationen von Tier-schutzorganisationen wurden teilweise systematisch sabotiert, denn sie würden das „grosse Geschäft mit den Hunden“ zunichte machen.
Hier lesen Sie mehr in unserem 1. Star-Letter

 

 

Die STARROMANIA entstehen / Oktober 13

Liebe Tierfreunde

Das verheerende Hundeelend in Rumänien beschäftigt auch die Tierärzteschaft in der Schweiz. Deshalb haben sämtliche Tierärzte des Tierärztlichen Notfalldienstes Zürich-West und Limmattal die STARROMANIA – „Schweizer TierAerzte für Rumänien“ gegründet, um humane, nachhaltige und professionelle Tierhilfe vor Ort zu leisten.

Ich selber bin ein langjähriger Freund Rumäniens mit guten Kontakten zu Tierärzten, Tierschützern und der Bevölkerung vor Ort. Als Initiant von STARROMANIA habe ich beschlossen, diese Menschen zu unterstützen. Die dringlichsten Massnahmen sind die Wintersicherung der Tierheime, zuverlässige Betreuung der Tiere, Tierfutterbeschaffung und die breite Aufklärung der Bevölkerung. Bei all diesen Aktivitäten werde ich durch meine Frau Silvia tatkräftig unterstützt.

Josef Zihlmann