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Schweizer TierAerzte für Rumänien
Dr. med. vet. Josef Zihlmann, Weiningen

Impressum

STARROMANIA - Schweizer TierAerzte für Rumänien
Humane, nachhaltige und professionelle Tierhilfe vor Ort

Verein STARROMANIA
Dr. med. vet. Josef Zihlmann
CH 8104 Weiningen ZH
Kontakt zihlmann.silvia@gmail.com

ACHTUNG WICHTIG - AKTUELL ODER VERALTET?

Liste der öffentlichen Shelter in Rumänien

Frau Dr. Carmen Arsene, Präsidentin der Nationalen Föderation für den Tierschutz und Präsidentin der Organisation EDUXANIMA in Rumänien,

hat uns diese Woche unten stehendes Dokument zugestellt. Einige Angaben sind veraltet, unvollständig oder falsch. Um damit zuverlässig arbeiten zu können benötigen wir dringend wahrheitsgemässe Angaben.

 

BITTE  AN ALLE  TIERSCHÜTZER

 

Berichtigt falsche Angaben und sendet diese Frau Dr. Carmen Arsene zu, damit diese geändert werden können. Hilfreich wäre zu wissen welche Stiftung oder Verein das Management des jeweiligen PS übernommen hat! Es ist widerrechtlich, dass Privatpersonen die Verwaltung eines PS übernehmen (s. Dokument der rum. Veterinärbehörde ANSVSA). Nur anerkannte Vereine oder Stiftungen sind dazu berechtigt.

 

PS die im schwarzen Bereich aufgeführt sind in aller Regel im Besitz von korrupten Regierungen. Sie sind nicht zu einer Kooperation mit Vereinen bereit weil sie sehr viel Geld am Leid der Hunde verdienen, schmutziges Geld! Sie handeln gegen das rumänische Tierschutzgesetz.

Von Interesse für uns Tierfreunde ist:

 

WER KLAGT GEGEN DIESE GESETZESVERSTÖSSE?

WIRD DAGEGEN AKTIV VORGEGANGEN?

WESHALB GIBT ES KEINE INFORMATIONEN DARÜBER?

Checkliste für Hunde aus dem Ausland _ Postitionspapier ESCCAP

-CHECKLISTE-

Leishmaniose, Babesiose, Herzwürmer und Co:

Worauf muss getestet werden? Was sagen mir die Tests?

DER SPIEGEL Nr. 2/ 6.1.14

Wieviele Tiere muss man kastrieren um die Population unter Kontrolle zu bekommen?

Aufschlussreicher Artikel von Anne-Katrin Schade zum  Thema Strassenhunde im DER SPIEGEL Nr. 2/ 6.1.14

Eine Veröffentlichung des Präsidiums von ESCCAP Schweiz

-LEISHMANIOSE-

Postitionspapier zum Thema Leishmaniose

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Futterküchen für Hunde, eine machbare Alternative?

Jedes Shelter hat immer wieder seine eigenen Vorstellungen, wie Hunde gefüttert werden sollen.

Einzelne Tierheime haben bereits grosse Probleme wegen einseitiger Fütterung, was sich in multiplen Hautproblemen und Verdauungsproblemen zeigt. Reine Brotfütterung ist für die Gesundheit der Hunde höchst bedenklich und grenzt an Tierquälerei!

Dazu kommen natürlich die vielfältigsten Parasiten (Endo- und Ektoparasiten), die den Hunden das Leben noch schwerer machen. Relativ neu sind auch ganze Shelter mit Herzwürmern befallen. Diese kostenintensive Behandlung kann man sich jedoch nicht leisten.

 

Seit längerer Zeit denke ich darüber nach, dass über Futterküchen ein guter Anfang gemacht werden könnte wie billiger, besser und gezielter die Hunde ernährt werden könnten.

Es ist mir bewusst, dass viel mehr Zeit für die Fütterung der Tiere investiert werden muss.

Teils werden nur Metzgereiabfälle (‚Schorgrabenkälber‘) und Innereien (Rind, Huhn, Pferd, Schaf und Schwein den Hunden ‚serviert‘, andere bekommen Trockenfutter als Billigstvariante (Bequemlichkeit / Personalmangel) angeboten, andere Shelter verfüttern Brot, auch als Brotsuppen.

Viele Hunde hungern tagtäglich, nur die stärksten können sich satt essen, und die andern … bei denen ist es meist nur eine Frage der Zeit, bis sie an Hunger und Schwäche sterben.

Das grosse Problem ist in den meisten rumänischen Sheltern, dass kein ausgebildetes Personal die Tiere betreut.

 

Was fehlt ist die Ausstattung einer ‚Futterküche‘: Grosse Kühlschränke, auch Tiefkühler, Lagerraum für Gemüse (Gemüsekammer), Früchte, Trockenraum für die Lagerung von Trockenfutter, Vollkonserven, sterilisiertes Futter.

Grosser Kochherd, Zerkleinerungsgeräte und Mischgeräte (Kutter, Blitz), genügend grosse Flächen für die Herrichtung der Speisen.

 

Mir strebt vor, dass ähnlich wie jetzt z.T. auch in der Schweiz, die Tagesfrischprodukte nach Ladenschluss nicht einfach weggeworfen, sondern an Bedürftige abgegeben werden.

Dies wären doch auch mögliche Quellen für eine abwechslungsreiche Futterergänzung für Hunde in Tierheimen (auch Produkte aus Take-Aways, Restaurants, etc).

Die richtige Mischung, Aufbereitung dieser Speisen ist wichtig. Ich möchte in dieser Richtung die Shelterbetreiber auffordern, das ‚Fressangebot‘ (Speisezettel) mit ein paar kostengünstigen Tricks attraktiver zu machen.

Die Rumänen haben Kartoffeln im Überfluss, ebenso Getreide, Mais, Hafer, Reis und auch Teigwaren. Fleischprodukte sind billig zu haben: Rind (Gehacktes, Herz, Niere, Lunge, Leber, Milz [Grick], Fisch, Huhn (das gute alte Suppenhuhn, Hühnerhälse), Wild, Schaf, Ziege;

auch Milchprodukte wie Quark, Joghurt, Hüttenkäse, Zieger, Magermilchpulver, Schotte; dann gekochte Eier von Hühnern und Gänsen;

Gemüse wie Rüben, Bohnen z.T. auch Kohlartige, roh oder gekocht (mit Eingewöhnungsphase), Salate (grüne), Gurken ,

dann auch verschieden Getreideprodukte und Brot: Weizenvollkornbrot, weisses Brot, Knäckebrot und ähnliches.

Und Obst als Ergänzung, kein Steinobst! Auch Fette und Öle (Distelöl, Sonnenblumenöl, Rapsöl). Mineralien in Form von Knochenmehl, Eierschalen.

Es ist mir bewusst, dass diese Ergänzungsfutter ev., je nach Jahreszeit, zusätzliche Vitamingaben und Spurenelemente beigegeben werden müssten.

Mindestens sollte auch eine Parasiten - Bekämpfung über die Fütterung möglich sein.

 

Gefährliche Lebensmittel für Hunde:

(Frei zusammengestellt aus dem Internet!)

 

Alkohol: Schon Kleinstmengen können sehr giftig sein!

 

Avocados (roh): Persin (Toxin) mit tödlichen Folgen

 

Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee und Tee, auch COLA (Methylhanthin als Giftfaktor)

 

Zwiebeln und Knoblauch u. Lauch zerstören die roten Blutkörperchen im Körper des Hundes

 

Weintrauben und Rosinen bewirken Durchfall und Erbrechen, Nierenversagen

 

Milch und Milchprodukte: zu viel Milchzucker kann schwere Durchfälle verursachen, Quark, Joghurt

und Käse (Hüttenkäse) können gute Eiweisslieferanten sein

 

Nüsse: der hohe Phosphorgehalt für Hunde sehr gefährlich, auch hoher Fettgehalt ist problematisch

 

Schokolade & Kakaopulver: ein zu viel ist sehr gefährlich (das Purinalkaloid Theobromin ist sehr giftig für Hunde)

 

Salz: auch hier ist ein zu viel sehr schädlich für den Körper, kann zu Kreislaufversagen führen.

 

Rohes Fleisch & roher Fisch (v.a. Schweinefleisch: kann Aujetzky-Virus enthalten) = lebensbedrohlich

 

Rohe Auberginen, rohe Kartoffeln, rohe Tomaten u. rohe Paprika enthalten den Giftstoff Solanin

 

Bohnen (roh) wegen Giftstoffen nicht an Hunde verfüttern

 

Eiklar roh ist schädlich für den Hund, hemmt die Aufnahme des Biotins im Körper

 

Knochen: nicht als gegrillt oder gebraten anbieten wegen Splittergefahr im ganzen Verdauungstrakt.

 

Nikotin: wenige Tabakblätter oder Zigarettenstummel sind brandgefährlich für Hunde

 

Steinobst: ungünstig für die Fütterung von Hunden wegen den Cyanid - Verbindungen

 

Süssstoff Xylit kann bei Hunden lebensbedrohlichen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben

 

 

Diese hier erstellte Liste ist keinesfalls vollständig!

Auch interessant:

Futterplan (Wirtschaftliche Arbeit Uni Bern, 20.10.2014)

Hier zur Fütterungsempfehlung (Energiebedarf)

Futterküchen und gefährliche Lebensmittel für Hunde: (Frei zusammengestellt aus dem Internet!)

Herzwurmbefall (Herz - Dirofilariose)

Die Herzwurmerkrankung (kardiovasculäre Dirofilariose) ist eine parasitäre Krankheit der Hunde (auch bei Katzen und Hundeartiger vorkommend). Eine gezielte Behandlung ist oft schwierig. Der Verlauf der Krankheit kann tödlich verlaufen.


Die Herzwurmerkrankung ist im ganzen Mittelmeerraum verbreitet, daher der Name „Mittelmeerkrankheit“.


Der Erreger der Herz - Dirofilariose ist Dirofilaria immitis. Diese Parasiten sind obligat zweiwirtig. Das heisst: ein Teil des Entwicklungszyklus verläuft in den Stechmücken (Mikrofilarien, vom Larvenstadium 1-3). Die Stechmücke übertragt beim Saugakt diese Mikrofilarien auf den Wirt.
In der Unterhaut entwickelt sich die Larve innerhalb von zwei Monaten zum Larvenstadium ‚vier‘. Erst jetzt wandern diese Larven ‚vier‘ über die Muskulatur in die Blutgefässe ein und entwickeln sich innerhalb von zwei bis drei Monaten zu erwachsenen Herzwürmern (Makrofilarien). Die erwachsenen Herzwürmer werden bis 1 mm dick und meist über 20 cm lang. Sie siedeln sich anfänglich im Truncus pulmonalis (lungennah) an. Bei stärkerem Befall wird auch die rechte Herzhälfte besiedelt, ebenso die herznahen Hohlvenen. Ein halbes Jahr nach der Infektion bilden die Weibchen Mikrofilarien. Diese wandern mit dem Blut in kleine Blutgefässe. Die Stechmücken infizieren sich wieder beim Saugakt , der Zyklus nimmt so wieder seinen Anfang.
Die Diagnose kann durch eine mikroskopische Untersuchung von Kapillarblut oder einen Knott-Test auf Mikrofilarien gemacht werden. Auch bildgebende Verfahren werden für die Diagnosesicherung eingesetzt (Röntgen und Ultraschall).


Die Sicherheit des Erregernachweises liegt höchstens bei 75 %! Der Antigennachweis im Serum ist frühestens ein halbes Jahr nach der Infektion, mit der Freisetzung von Mikrofilarien sicher. Für den Mikrofilarien - Nachweis wird das Blut lysiert (aufgelöst) und die Mikrofilarien werden so angereichert (z.B. Filter-Test, modifizierter Knott Test).


Die Therapie ist äusserst kompliziert. Herzwürmer können nur mit dem Anthelminthikum Melarsamin bekämpft werden. Bei stärkerem Befall können schwere Komplikationen ausgelöst werden (Embolien, anaphylaktische Reaktionen) bedingt durch das massive Absterben von Makrofilarien. Die Gefahr der Verlegung großer Gefäße durch abgestorbene Würmer ist dabei erheblich. Es besteht außerdem die Gefahr einer allergischen Reaktion durch abgestorbene Makrofilarien. In diesem Fall muss die Therapie zusätzlich mit Antihistaminikas (Antiallergiemitteln) unterstützt werden.
Mikrofilarien tragen nichts zum Krankheitsbild bei, weder tot noch lebendig.
Die Therapie darf niemals ohne tierärztliche Betreuung (spezialisierte Kliniken) vorgenommen werden.


Bei der Behandlung der Mikrofilarien ist speziell ist die Unverträglichkeit von Ivermectin zu beachten. Dafür verantwortlich ist ein Gendefekt (MDR1- Gen) der betroffenen Tiere.
Betroffen sind vor allem Collies (Langhaar und Kurzhaar), Australian Shepherds (Aussies), Shetland Sheepdogs (Shelties), Weiße Schweizer Schäferhunde, Bobtails, Wäller, Border Collies, Longhaired Whippets, Silken Windhounds, McNabs, English Shepherds und Australian Cattle Dogs.
Nicht alle Angehörige dieser Rassen sind betroffen, aber auch andere Rassen und Mischlinge können, zumindest theoretisch, betroffen sein.
Ivermectin sollte überhaupt nicht verwendet werden, es gibt genug andere makrozyklische Laktone, die für den Hund registriert sind.
Je nach Stadium der Krankheit ist eine operative Entfernung der Herzwürmer möglich (nur in Spezialkliniken) Auch nach erfolgreicher Therapie ist der Hund noch während Wochen geschwächt und darf in dieser Nachbehandlungsphase keinen Stresssituationen ausgesetzt werden. Absoluter Leinenzwang. Grössere Transporte dürfen keinesfalls unternommen werden.
Für Reisen mit unseren Hunden in den Süden und Osten und Westen ist
eine solide Prophylaxe extrem wichtig, um die Exposition gegenüber Mücken zu minimieren (Scalibor ® Halsband oder Shampoo, Stronghold®)etc.
Herzwurmprophylaxe (allgemein):
Für kurze Auslandaufenthalte nach Heimkehr 1 x Milbemax ® , alternativ Program ® plus Tabletten.
Nach längeren Auslandaufenthalten: 1 x monatlich Milbemax ® – Tabletten und nach Heimkehr Milbemax ®–Tabletten, alternativ Program® plus.
Milbemax ® ist zusätzlich zu seiner Wirkung gegen Herzwürmer ein sehr gutes Entwurmungsmittel mit Breitbandwirkung (hohe Verträglichkeit).
Empfohlene Wirkstoffe sind
Milbemycinoxim: Milpro®, NexGard®,Program®
Moxidectin: Advocate®
Wirksame Hausmittel gegen Herzwürmer gibt es keine.


Zur speziellen Situation in Rumänien: Es macht wenig Sinn, alle Streunerhunde auf Herzwürmer zu testen. Es gibt vor allem gebirgige Gebiete, wo die gefürchteten Stechmücken, die für die Ausbreitung der Dirofilariose verantwortlich sind, überhaupt nicht präsent sind. Auch jahreszeitlich sind grosse Unterschiede über deren Vorkommen und Aufreten auszumachen. In den eher meeresnahen Gebieten ist die Präsenz dieser Stechmücken, die die ‚Mittelmeerkrankeit‘ verbreiten, signifikant erhöht.
Es ist sinnlos, bereits Junghunde zu testen, denn wir wissen, dass eine gesicherte Diagnose mit Antigennachweis im Serum frühestens ein halbes Jahr nach der erfolgten Infektion gemacht werden kann. Es ist zu beachten, dass nicht alle vorgenommenen Tests ‚sancro sanct‘ richtig sind. Vielfach gilt noch heute: Ein Test gleich kein Test. Im Ausland adoptierte Hunde sollen zu gegebener Zeit nochmals getestet werden. Zudem wird empfohlen, die ganze Grundimmunisierung des Hundes zu wiederholen. (Die Seriosität vieler Tierärzte in Rumänien ist leider nicht gegeben.)
Neben Dirofilariose (Herzwurm) sollte ihr Hund dringend auch auf Ehrlichiose, Babesiose und Leishmaniose und Borreliose untersucht werden. Grosse Bluttests liefern seriöse Resultate, Quicktests sind zu wenig aussagekräftig! (Exzellenter Zecken- und Mückenschutz sind Scalibor ® Halsband oder Shampoo, Stronghold® sowie Advantix ® Ampullen.)
Grundsätzlich ist es verboten, aus Rumänien kranke Hunde ins Ausland zu bringen. Dies gilt auch für alle oben aufgeführten ‚Mittelmeerkrankheiten‘.


Die obigen Informationen habe ich aus verschiedenen Unterlagen recherchiert und zusammengestellt.


Dr. med. vet. Josef Zihlmann, STARROMANIA


Ganz herzlichen Dank an
PD Dr. med. vet. Manuela Schnyder vom Institut für Parasitologie, Vetsuisse Fakultät Universität Zürich und Präsidentin von ESCCAP für ihre Unterstützung.
www.esccap.ch
www.esccap.org


Die Unterlagen von ESCCAP können für vertiefte Informationen unter www.starromania.ch eingesehen werden.

Futterküchen und gefährliche Lebensmittel für Hunde: (Frei zusammengestellt aus dem Internet!)

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