STAR-LETTER Nr.16 November 20

 

Der STAR-LETTER von Starromania, November 2020,

auch diesmal online.

Liebe Tierfreunde,

 

Ihre positiven Rückmeldungen über die online Veröffentlichung von Starletter Nr.15 haben uns sehr gefreut. Daher werden wir unsere News Letter auch weiterhin hier in unserer Homepage und in Facebook veröffentlichen.

Freundliche Grüße

Josef Zihlmann, Dr. med. vet               Silvia Zihlmann

 

Aktuelle Situation in Rumänien

Corona und ihre Auswirkungen

Seit Monaten ist das Corona Virus weltweit Thema Nummer eins. Politiker und Wissenschafter entwickeln laufend Massnahmen, wie wir uns dagegen schützen können. 

 

Für uns Menschen wird das Möglichste getan. Doch wer denkt dabei an die Tiere? Sie leiden vor allem in den südlichen und osteuropäischen Ländern indirekt am Meisten darunter. In Rumänien, wo die Situation ohnehin schimm ist, hat sich die Lage noch mehr zugespitzt.

(Video: Trailer zum Film "CODY - the dog days are over,"- Sehr empfehlenswert, mehr Infos unter deren Homepage )

Lage in Rumänien

Die Tierschutzarbeit wird durch Corona stark beeinträchtigt und zum Teil ganz verhindert.

Neue Wege und Ideen sind gefragt, wie all den Tieren in Not geholfen werden kann.

In Rumänien sehen wir, wie sämtliche Tierschützer laufend ausgesetzte Tiere auffinden. Das Elend war noch nie so gross. Kranke und verletzte Tiere werden einfach entsorgt.

Und überall Welpen, die niemand will.

Wenn die Tierschützer sie nicht aufnehmen sterben sie oder sie sind den Hundefängern ausgeliefert, die sie in Tötungsstationen bringen.

 

Gesetze werden nicht eingehalten. Nur wenige Stadtregierungen befürworten oder veranlassen gar Kastrations Aktionen.

 

Grundsätzlich haben Tiere einen sehr geringen Stellenwert und es wird ignoriert,  dass sie fühlende Lebewesen sind.

 

So lange sich dieses Bewusstsein nicht ändert sind sie ohne unseren Einsatz und unsere Hilfe verloren.

 

Tierheime müssen erweitert werden. Hunde und Katzen brauchen medizinische Versorgung und Impfschutz.

 

Hütten bieten Ihnen Schutz, vor allem in Hinblick auf den nahen Winter.

 

Auch Unmengen an Futter werden benötigt. Zum Glück haben die Futterproduzenten ihre Produktion nicht wie befürchtet eingestellt. Futter kann nach wie vor ausreichend geliefert werden. Vorräte konnten in den Tierheimen kaum angeschafft werden weil das Geld dafür fehlte.

Immer wieder plagt uns die Sorge, dass unsere Hilfe nicht ausreicht. Doch wir sind unendlich dankbar, Sie als Tierfreunde an unserer Seite zu wissen weil die Kosten enorm sind.

Erfolge und laufende Arbeit

Selbstverständlich dürfen wir uns auch über Erfolge freuen. Viele Hunde haben ihre eigene Hütte bekommen, Futterlieferungen konnten mit unserer Hilfe veranlasst werden und med. Versorgung bis hin zu Tumor Operationen wurden ermöglicht.

 

Besonders freut uns, dass trotz schwieriger Umstände an einigen Orten Kastrations-Aktionen realisiert werden konnten, an welchen wir uns finanziell beteiligt haben.

 

Sogar eine spezielle Aktion für Katzen ist vom Verein Pentru Animale organisiert und verwirklicht worden, die andauert so lange Spenden dafür vorhanden sind. Die Katzenbesitzer zeigen sich dankbar und erfreut darüber. Täglich melden sich neue Menschen  an, um ihre Lieblinge kastrieren zu lassen und das in ländlichen Gegenden. Erstaunlich und vorbildlich, läuft das doch mancherorts in der Schweiz eher harzig ab. Eine wunderbare Sache weil die Katzen allgemein wenig oder keine Beachtung finden, obwohl es ihnen auf der Strasse mindestens so schlecht geht wie den Hunden.  Auch bei ihnen  ist die unkontrollierte Vermehrung verantwortlich, dass unzählige kleine Kätzchen an lebensbedrohlichen Krankheiten, vor allem an Katzenschnupfen, elend zu Grunde gehen.

Eine junge rumänische Tierärztin, die wir seit Jahren kennen hat geplant, eine Kastrationsklinik zu bauen. Sie ist eine äusserst engagierte Persönlichkeit und Kämpferin, die sich durch Hindernisse nicht aufhalten lässt. Sie führt ein eigenes Tierheim in der Nähe eines Städt. Tierheims, das jahrelang von einem verachtungswürdigen Leiter befehligt wurde. Er war für seinen brutalen Umgang mit den Hunden bekannt. Lidia ist nicht davor zurückgeschreckt, gerichtlich gegen ihn vorzugehen und hat erreicht, dass dieser Leiter endlich seinen Hut nehmen musste.

 

Wie inzwischen überall bekannt sein müsste sind Kastrationen das Einzige, das jemals das Tierelend beseitigen kann. Deshalb und weil wir dieser Frau vertrauen ist es unser Wunsch, sie in ihrem Projekt zu unterstützen, im Wissen, dass der Zeitpunkt aus finanzieller Sicht nicht der Beste ist. Doch jeder Tag, den wir mit Hoffen und Warten verbringen ist ein verlorener Tag!

 

Weil überall ungewollte Welpen und verlassene Hunde aufgefunden werden sind Tierheime gezwungen, zusätzliche Zwinger zu bauen oder sogar das Gelände zu erweitern. Für die zusätzlichen Hunde müssen Hütten angeschafft werden. Sie brauchen Futter und medizinische Versorgung.

​Drei mit uns befreundete Tierschützer waren gezwungen umzuziehen weil die Vermieter die Plätze selber beanspruchen oder Nachbarn sich über die Hunde beschwerten. Um auf der sicheren Seite zu sein haben alle drei einen Grundstückskauf in einer abgelegenen Gegend einer Miete vorgezogen, auch wenn dies hohe Kosten verursacht. Zäune müssen errichtet werden, nach Wasser muss gebohrt werden, Stromleitungen erneuert, Überdachungen gebaut und Vieles mehr. Auch wenn das Material vom alten Ort wieder verwendet wird müssen grosse Geldsummen investiert werden.

Unsere Sorgen – Hoffnungen - Zuversicht

 

Viele Unterstützer fallen in der Zwischenzeit leider weg weil sie durch Kurzarbeit oder sogar Verlust ihrer Arbeitsstelle nicht mehr genug Geld zum Leben haben. Die davon betroffenen Tierheime können wir nicht im Stich lassen. Dort rackern sich unsere Freunde täglich viele Stunden unter schwierigsten Bedingungen und bei jedem Wetter ab. Wenn wir ihnen nicht helfen, wer dann? Und am Meisten leiden einmal mehr die Tiere, die keine Schuld an diesem Elend haben und sich nicht wehren können. 

 

Laufende Projekte

Hilfe vor Ort

 

Mit Ihnen an unserer Seite wollen wir weiter den Wesen helfen, die sich nicht selber helfen können.

 

Davon lassen wir uns auch von Corona nicht abhalten.

 

Wir sind froh zu wissen, dass wir vor Ort zuverlässige Tierfreunde haben, die dafür sorgen, dass unsere Hilfe bei den Tieren ankommt.

 

Das ist ungemein wertvoll, vor allem in einer Zeit, wo Rumänienreisen praktisch verunmöglicht werden.

<a href="https://de.freepik.com/fotos/baum">Baum Foto erstellt von wirestock - de.freepik.com</a>

Partner im Tierschutz

Seit jeher ist unsere Devise, dass wir nach Kräften befreundete Tierschützer unterstützen wenn sie in Not sind. Und gerade jetzt ist dies besonders wichtig. Noch nie waren wir in der Lage, dass wir auf Soforthilfe angewiesen waren. Nur durch rasches und kontinuierliches Handeln können wir grosse Not verhindern.

 

Dank unserer langjährigen Erfahrung im Ausland-Tierschutz kennen wir viele vertrauenswürdige Menschen, denen das Wohl der Tiere am Herzen liegt. Dort müssen wir nicht vor Ort sein um sicher zu sein, dass unsere Hilfe bei den Tieren ankommt. Wir erhalten jeweils Bilder wenn Futter geliefert wird und auch laufend Fotos und Videos von den Tieren, die uns bestätigen, dass sie gut versorgt werden. Einigen eben solchen Tierfreunden helfen wir auch in Ländern ausserhalb Rumäniens.

Tiere haben nicht die Wahl wo sie geboren werden und Hunger tut überall gleich weh!

 

Ziele

Winter steht vor der Tür!

 

Wie schon vorgängig erwähnt hat die optimale Futterversorgung der Strassenhunde und Katzen erste Priorität.

 

Neben den Futterkosten entstehen weitere Investitionen, die für die Gesundheit der Tiere notwendig sind: Medikamente, Impfungen sowie tierärztliche Behandlungen sind überlebenswichtig.

 

Rumäniens Winter sind hart und die Tierheime meist überfüllt mit hungrigen und frierenden Hunden. Der Winter ist nicht weit und in vielen Tierheimen haben die Hunde noch immer nichts als kalten Beton, um darauf zu liegen.

 

Deshalb sind Hundehütten eine unserer dringlichsten Aktionen. (Sie werden von unseren Schreinern vor Ort angefertigt und ausgeliefert). Möglichst alle Hütten müssen mit Stroh ausgelegt werden, damit die Hunde vor Kälte geschützt sind.

 

Doch auch die Menschen frieren. Nur Wenige können, wie wir,  einfach die Heizung aufdrehen. Sie haben weder Zentralheizung noch warme Decken und heizen mit Holz. Deshalb muss für den ganzen Winter Holz besorgt werden.

 

Die Uhr tickt und es ist fünf vor Zwölf. Viel Zeit bleibt uns nicht, um all das vor Wintereinbruch zu schaffen. Die Winter in Rumänien sind hart. Sie schlagen oft mit voller Wucht plötzlich zu. Dadurch werden Bauvorhaben zunichte gemacht.

 

Die Zufahrt zu manchen Tierheimen, wird durch Eis und Schnee verunmöglicht. Was heißt, Futtervorrat müsste jetzt dringend angeschafft werden. Es bleibt noch so Vieles zu tun!

 

Auch wenn Corona alles massiv schwieriger macht, die dringend zu erledigenden Arbeiten bleiben bestehen. Weil wir wissen, dass wir nicht allein sind bleiben wir zuversichtlich. Aufgeben ist keine Option!

Wir danken Ihnen, dass Sie an unserer Seite bleiben! Jedes Tier wird sich über eine warme und geschützte Hütte freuen. Diese Maßnahmen retten vielen armen Seelen das Leben, weil sie nur so die bittere Winterkälte überstehen können.

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Schweizer TierAerzte für Rumänien
Dr. med. vet. Josef Zihlmann, Weiningen

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CH 8104 Weiningen ZH
Kontakt zihlmann.silvia@gmail.com