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Schweizer TierAerzte für Rumänien
Dr. med. vet. Josef Zihlmann, Weiningen

Impressum

STARROMANIA - Schweizer TierAerzte für Rumänien
Humane, nachhaltige und professionelle Tierhilfe vor Ort

Verein STARROMANIA
Dr. med. vet. Josef Zihlmann
CH 8104 Weiningen ZH
Kontakt zihlmann.silvia@gmail.com

 
 

Reisebericht - Pflegefelle mit Herz

So eine tolle Zusammenarbeit ist Gold wert 😊👍

Pflegefelle mit Herz

· 27. Oktober ·

 

Liebe Hundefreunde!

Während unseres Aufenthalts in Rumänien haben wir uns einmal mit dem Vize-Bürgermeister sowie dem Amtsveterinär getroffen und einmal mit zwei Vertretern der Stadt.
Was ist dabei rausgekommen? Noch nichts Konkretes – aber – wir sind auf einem guten Weg!
Wir haben unsere Wünsche und Kritikpunkte äußern dürfen. Dies ist für ein Land wie Rumänien wirklich schon viel wert. In den meisten Fällen werden Tierschützer nicht angehört. (Vielleicht hat man gemerkt, dass man uns nicht so einfach los wird, ich weiß es nicht oder dass Kritik auch eine Hilfe ist!)

Es geht nicht darum, unsererseits nur Forderungen zu stellen. Wir möchten der Stadt im Gegenzug Hilfe zusichern: Z.B. durch die Übernahme von 30-40 Hunden pro Jahr, regelmäßige Versorgung durch Futter & Sachspenden sowie aktiver Unterstützung vor Ort. Wir wollen die Arbeiter „schulen“ und ihnen zeigen, wie man auch ohne Schlinge mit den Hunden umgehen kann. Ebenso möchten wir ein Anlaufpunkt werden für sehr arme Menschen in der Umgebung.

Ziel ist, eine Akzeptanz für unseren Einsatz für die Hunde zu erarbeiten und die gute Versorgung der Hunde zu gewährleisten.
Der schweizerische Verein Starromania Schweizer Tieraerzte für Rumänien hat bereits einen Vertrag seit Anfang 2014 mit der Stadt Gheorgheni. Nun möchten wir unsere Kräfte vereinen und eine gemeinsame Vereinbarung aufsetzen.
Unser Wunsch ist, dass wir ein rechtsgültiges Papier ab dem 01.01.2020 unterzeichnen können.
Durch die Neuwahlen kann es jedoch eine Verzögerung geben, was nicht heisst, dass wir bis dahin untätig bleiben.

Rückblick 5 Jahre Rumänien

Brief an alle rumänischen Bürgermeister 07. Juni 2014

Vor genau fünf Jahren hat STARROMANIA diesen Brief an alle Bürgermeister und Bürgermeisterinnen in Rumänien verschickt. Wort für Wort dieses Textes hat noch heute Gültigkeit.
(Englisch, Rumänisch siehe unten)

 

🇩🇪 Brief an alle rumänischen Bürgermeister 07. Juni 2014

Sehr geehrter Herr Bürgermeister
Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin

Wir sind die Organisation STARROMANIA (Schweizer Tieraerzte für Rumänien). Seit mehr als 20 Jahren kennen wir grosse Teile Rumäniens weil wir – noch nicht unter diesem Logo – diverse Projekte in Rumänien für Mensch und Tier umsetzen konnten. Dadurch haben wir in Ihrem Land Freunde gewonnen und kennen inzwischen viele liebenswürdige Menschen in Rumänien. Als STARROMANIA unterstützen wir bereits viele bekannte Tierschutzorganisationen in Ihrem Land mit Futterlieferungen, Hundehütten, Kastrations- und Chipaktionen, tierärztlicher Versorgung, Ausbildung von Tierärzten in der Kastrationstechnik und Einrichtung von Tierarztpraxen sowie dem Bau und Vergrösserung oder Verbesserung von Tierheimen. Es ist uns auch ein Anliegen, dass Hunde adoptiert werden können und vor allem, dass alle Hunde in Privatbesitz kastriert werden.

Eigentlich leben Sie in einem wunderschönen Land, das für Touristen viel zu bieten hätte, wäre da nicht das Problem mit den Strassenhunden, das bereits weltweit bekannt ist. Schlimmer als das Problem selbst ist, dass bald überall Hunde brutal eingefangen und abgeschlachtet werden. Auch die Art, wie die Hunde in sehr vielen Sheltern gehalten werden ist schrecklich und unwürdig. Das alles ist Ihnen sicher bestens bekannt. Die Gründe, weshalb dies alles auf solche Art passiert ist bald jedem Kind hier bekannt und auch, dass die Problematik so niemals gelöst wird. Hier ist ziemlich viel Geld im Spiel und dadurch werden viele führende Regierungsmitglieder motiviert, das Streunerproblem nicht zu lösen, sondern beizubehalten. Jede Stadt erhält eine Summe für die Strassenhunde, die in Bukarest festgelegt wird. Doch wissen Sie, ob Sie auch alles erhalten was Ihnen zusteht? Wir können uns sehr gut vorstellen, dass Ihrer Landesregierung gleichgültig ist, was aus Rumänien und auch aus Ihnen wird wenn das Streunerproblem weiterhin auf diese Weise angegangen wird und sich vervielfacht. Ihre höchsten Regierungsmitglieder haben vermutlich finanziell sehr gut für sich vorgesorgt und wären jederzeit bereit, sich aus dem Staub zu machen. Mit Sicherheit würde sich kein einziger von ihnen Gedanken darüber machen, wie Sie weiter in einem zu Grunde gerichteten Land weiterleben. Sicher ist es verführerisch, Geld für sich selber statt für die Tiere zu verwenden. In jedem anderen Land könnte das auch passieren weil die Menschen überall nicht besser sind. Doch zeugt das von einer sehr kurzfristigen Denkweise.

Ihnen kann kaum entgangen sein, dass bereits in vielen Ländern erwiesen ist, dass nur das Kastrieren der Hunde Erfolg bringt, will man das Problem wirklich lösen. Dafür setzen sich viele Tierschutzorganisationen ein und sind gewillt, mit Ihnen zusammen Lösungen zu erarbeiten. Auch werden dazu grosse Geldsummen eingesetzt, um Tiere zu versorgen und zu vermitteln.

Selbstverständlich können wir Ihnen nicht vorschreiben, wie Sie die Dinge in Ihrem Land angehen. Doch möchten wir Sie bitten, Einiges zu bedenken: Wir setzen voraus, dass Sie Rumänien lieben weil es Ihr Heimatland ist. Vielleicht haben Sie Kinder, sicher jedoch Bekannte und Freunde, die Ihnen viel bedeuten. Sie alle müssen dieses Elend mitansehen und werden dadurch traumatisiert. Kinder verrohen und werden eines Tages mit Menschen genau so umgehen, wie das heute mit den Hunden geschieht. Rumänien wird dadurch unwiderruflich zerstört. Nicht auszudenken was passiert, wenn die Bevölkerung sich irgendwann doch zur Wehr setzt. Gut möglich, dass sich einmal die Tierschutzorganisationen zurückziehen weil alles hoffnungslos geworden ist. Auf den Strassen werden nur noch aggressive Hunde zu finden sein und sich rasant vermehren weil die Hundefänger längst erkannt haben, dass sie ihr Geld wesentlich leichter verdienen, wenn sie Besitzerhunde, Welpen und freundliche Hunde einfangen. Dann wird im Gegensatz zu heute wahr werden, dass Strassenhunde gefährlich sind und Kinder werden nie mehr sicher sein wenn sie ins Freie gehen.

Sollte sich alles so entwickeln weil man des Geldes wegen nur an Heute denkt und die Zukunft verdrängt, werden Sie sich vor Ihrem Volk verstecken müssen. Irgendwann werden auch jene, die gewissen Medien und der Landesregierung die verbreiteten Geschichten heute noch glauben feststellen, dass sie belogen und betrogen worden sind. Noch hat das rumänische Volk nicht den Mut, sich zur Wehr zu setzen. Doch was eine solche Situation auslösen kann ist beängstigend.

Wir können uns nicht vorstellen, dass Sie das alles wollen. Eine beträchtliche Anzahl Bürgermeister haben sich bereits gegen das Töten der Strassenhunde und für das Kastrieren entschieden. Sie wissen, dass dies die einzig richtige Lösung ist und arbeiten mit Tierschutzorganisationen zusammen. In den betreffenden Städten sind sie angesehen und werden mit Recht als weitsichtig und fortschrittlich bezeichnet. Diese Menschen sind weit über die Grenzen hinaus bekannt und geachtet. Einige davon praktizieren die Kastrationsaktionen bereits seit längerer Zeit und dort existiert kaum mehr ein Problem mit Strassenhunden.

Wir glauben nicht, dass viele Bürgermeister in Rumänien Hundehasser sind. Deshalb muss es auch ein sehr schlechtes Gefühl sein zu wissen, dass man daran schuld ist, wenn eine Unmenge dieser unschuldigen Tiere furchtbarsten Leiden ausgesetzt sind, verhungern, verdursten oder verletzt und krank sind. Tiere haben Gefühle wie wir, oft sogar noch mehr.

Sie haben es in der Hand, wie Sie sich entscheiden. Jeder einzelne, der sich gegen das Töten entscheidet und sich offiziell dazu bekennt tut einen Schritt in die richtige Richtung. Noch ist Zeit dazu. Wir danken Ihnen, wenn auch Sie sich gegen das Töten und für das Kastrieren entscheiden. Das spricht für Ihre Intelligenz und Ihre Weitsicht, ist eine Solidaritätsbekundung an Ihr Volk und Ihr Land und eine unwiederbringliche Chance.


Mit freundlichen Grüssen

STARROMANIA
(Schweizer Tieraerzte für Rumänien)
Humane, nachhaltige und professionelle Tierhilfe vor Ort

Dr. med. vet. Josef Zihlmann und Silvia Zihlmann

🇬🇧 Letter to all Romanian Mayors

Dear Mr Mayor
Dear Mrs. Mayoress

We are the organization STARROMANIA (Swiss veterinarians for Romania). For more than 20 years we have known large parts of Romania because we - not yet under this logo - could implement various projects in Romania for people and animals. We have made friends in your country and now know many kind people in Romania. As STARROMANIA we already support many well-known animal protection organisations in your country with feed supplies, dog kennels, castration and chip campaigns, veterinary care, training of veterinarians in castration technology and the establishment of veterinary practices as well as the construction and enlargement or improvement of animal shelters. It is also important to us that dogs can be adopted and that all privately owned dogs are castrated.

Actually you live in a beautiful country, which would have a lot to offer for tourists, if there would not be the problem with the street dogs, which is already known worldwide. Worse than the problem itself is that soon dogs will be brutally caught and slaughtered everywhere. Also the way the dogs are kept in many shelters is terrible and unworthy. All this is well known to you. The reasons why all this happens in such a way will soon be known to every child here and also that the problem will never be solved like this. There is a lot of money involved here and this motivates many leading members of the government not to solve the stray problem but to keep it. Each city receives a sum for the street dogs, which is determined in Bucharest. But do you know if you will get everything you deserve? We can very well imagine that your state government is indifferent to what Romania and you will do if the stray dog problem continues to be tackled in this way and multiplies. Your highest members of the government have probably taken very good financial precautions for themselves and would be ready to leave at any time. Certainly not a single one of them would think about how you would go on living in a ruined country. Surely it is tempting to use money for yourself rather than for the animals. In any other country this could also happen because people everywhere are no better. But this shows a very short-term way of thinking.

It can hardly have escaped your notice that in many countries it has already been proven that only castrating dogs is successful if you really want to solve the problem. Many animal welfare organisations are committed to this and are willing to work with you to find solutions. Large sums of money are also used to care for and place animals.

Of course, we cannot tell you how to do things in your country. But we would like to ask you to consider a few things: We assume that you love Romania because it is your home country. Perhaps you have children, but certainly acquaintances and friends who mean a lot to you. You all have to witness this misery and get traumatized by it. Children brutalise and will one day deal with people just as they do with dogs today. Romania will be irrevocably destroyed. It is unthinkable what will happen if the people defend themselves at some point. It is quite possible that the animal protection organisations will withdraw because everything has become hopeless. On the streets only aggressive dogs will be found and will multiply rapidly because the dog catchers have long recognized that they earn their money much easier if they catch owner dogs, puppies and friendly dogs. Then, in contrast to today, it will become true that street dogs are dangerous and children will never be safe again when they go outside.

If everything should develop in such a way because one thinks because of the money only of today and suppresses the future, you will have to hide yourselves from your people. Eventually, those who believe in certain media and the state government the widespread stories today will find that they have been lied to and deceived. The Romanian people still do not have the courage to defend themselves. But what can trigger such a situation is frightening.

We cannot imagine that you want all this. A considerable number of mayors have already decided against killing street dogs and castrating. They know that this is the only right solution and are working with animal welfare organisations. In the cities concerned they are respected and rightly described as farsighted and progressive. These people are known and respected far beyond the borders.


We do not believe that many mayors in Romania are dog-haters. That is why it must be a very bad feeling to know that it is one's fault when an enormous number of these innocent animals are subjected to the most terrible suffering, starve to death, die of thirst or are injured and ill. Animals have feelings like ours, often even more.

It is up to you how you decide. Each individual who decides against killing and officially confesses to it takes a step in the right direction. There is still time. We thank you if you too decide against killing and for castrating. That speaks for your intelligence and your farsightedness, is a declaration of solidarity to your people and your country and an irretrievable chance.


Yours sincerely

STARROMANIA
(Swiss veterinarians for Romania)
Humane, sustainable and professional animal help on site

Dr. med. vet. Josef Zihlmann and Silvia Zihlmann

CH – 8104 Weiningen, 07. Juni 2014

🇷🇴 Stimata doamna primar
>> Stimate domnule primar
>>
>> Noi sintem organizatia STARROMANIA. De mai bine de 20 de ani realizam proiecte in Romania, nu intotdeauna sub acest logo, proiecte in folosul oamenilor si animalelor din diverse regiuni ale Romaniei. Am cunoscut Romania si pe oamenii ei si de aceea revenim mereu cu placere.
>> STARRAOMANIA sustine multe organizatii cunoscute de protectie a animalelor prin mincare si casute pentru animale, actiuni de castrare si chipare, instruirea medicilor veterinari in noile tehnici, materiale sanitar-veterinare, constructie si modernizare de adaposturi. Consideram importanta sterilizarea ciinilor de casa si adoptiile animalelor.
>>
>> O tara atit de frumoasa ca a dumneavoastra cu un potential turistic imens este umbrita de problema nerezolvata a ciinilor comunitari, problema cunoscuta intre timp in intreaga lume. Capturarea brutala si uciderea in masa a ciinilor, ca si conditiile mizere inumane in care ciinii vegeteaza pina la moarte in adaposturi, aceste aspecte sint ingrozitoare.
>> Dar toate aceste lucruri va sint cu siguranta cunoscute.
>> Problema este insa ca in joc sint foarte multi bani iar motivele pentru care situatia este rezolvata in acest fel sind foarte transparente, banii se scurg catre politicieni sau chiar membri ai guvernului. Dumneavoastra stiti citi bani din suma care va este alocata la Bucuresti chiar ajung la destinatie?
>> Noi credem ca conducerii centrale ii este absolut indiferent ce se intimpla cu totii ciinii comunitari. Politicienii au avut grija de buzunarele lor si cind vor pleca din functie vor fi multumiti din punct de vedere financiar. Cu siguranta nu isi vor face ginduri despre dezastrul pe care il lasa in urma. Aceste lucruri se intimpla in multe tari, multi oameni se imbogatesc pe seama ciinilor care nu se pot apara.
>> Dar acest tip de gindire, pe termen scurt, nu rezolva problema.
>>
>> Speram ca sinteti la curent cu cercetarile care au demontrat stiintific in multe tari care s-au confruntat cu o problema similara ca numai castrarea ciinilor poate aduce o rezolvare pe termen lung. Pentru asta se implica multe organizatii serioase de protectie a animalelor care doresc o rezolvare impreuna cu dumneavoastra. Aceste organizatii cheltuiesc sume mari pentru ingrijirea si adoptarea animalelor.
>>
>> Noi nu dorim in nici un caz sa ne amestecam in modul in care dumneavostra lucrati. Noi va rugam numai se luati in considerare urmatoarele idei:
>> Sintem siguri ca iubiti aceasta tara frumoasa, poate aveti copii si rude care va sint dragi. Ei sint confruntati zilnic cu aceste actiuni inumane, este cu siguranta foarte traumatic. Asa cum copiii se poarta azi cu ciinii, asa cum vad la noi, adultii, asa se vor comporta in viitor cu oamenii, Romania pe care o cunoastem si o apreciem isi pierde umanitatea. Ne gindim cu neliniste la momentul in care populatia se va revolta, sau la momentul in care organizatiile de protectie a animalelor se vor retrage pentru ca toata munca este in zadar. Pe strada vor ramine numai ciinii agresivi care se vor inmulti rasant pentru ca hingherii stiu de mult sa este mult mai simplu sa prinda ciinii din curti, pui si ciini docili. Atunci va deveni adevarat cosmarul ciinilor agresivi si al copiilor care nu se mai pot juca pe strada din cauza lor.
>>
>> Daca totul va urma cursul banilor si al gindirii pe termen scurt, nu va veti fi indeplinit misiunea fata de romanii care v-au votat. Cindva vor intelege si cei care astazi dau crezare mass-mediei si politicienilor care incita la omor ca au fost mintiti si inselati.
>>
>> Noi refuzam sa credem ca dumneavoastra sinteti de partea unui asemenea scenariu. Multi primari s-au hotarit sa sterilizeze si sa nu omoare ciinii din adaposturi. In colaborare cu organizatii serioase de protectie a animalelor, aceasta este singura solitie. Ei sint admirati ca moderni si respectati in orasele pe care le conduc, chiar si in intrega tara. In unele orase functioneaza programe de castrare de multi ani iar problema ciinilor comunitari a devenit practic inexistenta.
>>
>> Noi nu credem ca toti primarii din Romania urasc ciinii. De aceea credem ca multi au mustrari de constiinta pentru ca trebuie sa curme viata atitor fiinte nevinovate si sa le supuna la chinuri ingrozitoare, lipsa de apa si mincare, boli si mizerie. Ciinii sufera ca si noi, le este foame si sete, sufera dureri, frica si chinuri, au sentimente ca si noi, poate citeodata chiar mai mult decit noi.
>>
>> Dumneavoastra decideti. Oricine se decide impotriva uciderii ciinilor face un pas in directia buna. Acum este momentul deciziei. Noi va multumim, daca hotariti impotriva barbariei si pentru sterilizarea ciinilor. Astfel dovediti inteligenta si modernitate, solidaritate cu viitorul acestui popor si al acestei tari.
>>
>> Cu salutari calduroase,
>>
>> STARROMANIA
>> (medici elvetieni pentru Romania)
>> ajutor profesional, uman si durabil pentru Romania
>>
>> Dr vet Josef Zihlmann si Silvia Zihlmann
>>

Aktiver Tierschutz ist ein ständiger Kampf

Mai 2019

Artikel in Limmattaler Gewerbe Zeitung. 5.Jahrgang Nr.3

Über vierzig Jahre führte Josef Zihlmann als Inhaber eine Tierarztpraxis in Dietikon. Aktiver Tierschutz gehörte zu seinem Beruf. Es war stets selbstverständlich, dass Zihlmann sich für die Schwachen der Gesellschaft einsetzte. Rumänien und im speziellen Siebenbürgen ist für ihn mit seiner Frau Silvia fast wie eine zweite Heimat geworden. Über das Engagement des Tierelendes in diesem Land gaben die beiden der LGZ bereitwillig Auskunft.

Text und Bild: Christian Murer,

Rumänien-Bilder: Josef Zihlmann

Die «Limmattaler des Jahres» 2014 im Gespräch mit der Limmattaler Gewer-bezeitung.

 

Limmattaler Gewerbezeitung: Seit einigen Jahren machen Sie sich stark für die rumänischen Hunde in Siebenbürgen. Was war und ist Ihre Motivation?Josef Zihlmann: Im Jahre 1991 bin ich das erste Mal mit Rumänien konfrontiert worden. Dr. Bernhard Arnet aus Schlieren hat mich damals angefragt, ob ich nach Rumänien mitkommen möchte. Mit einem Kombiwagen voller Ware für tausende von Franken fuhren wir in ein rumänisches Dorf in Sieben-bürgen – genauer nach Ulies/Jasvalva, nahe Sighisoara (Schässburg). Es war ein Projekt des Rotary-Clubs Zürich-Limmattal. Ich selber war damals noch nicht Rotarier. Hier lernte ich auch den Schlieremer Friedensrichter Ruedi Weidmann kennen, der leider am 18. April 2012 verstarb. Rotary brachte sechzig Tonnen Kartoffeln für dieses Dorf. Mit den Einnahmen konn-ten landwirtschaftliche Maschinen gekauft werden. Unter anderem fassten wir im Nachbardorf eine Quelle und führten das Wasser ins Dorf. Wir unterstützten Schulen und Spitäler. Doktor Arnet vermittelte ein Ambulanzfahrzeug fürs Spital in Odorheiu Secuiesc. Wir kauften für 15 000 Euro ein Haus und bauten es um. Das Haus ist heute noch das Zentrum dieses Dorfes, in dem Begegnungen für Jung und Alt stattfinden. Wir unterstützten später auch Ärzte und Tierärzte bei ihren Projekten. Hunde und Katzen hatten in dieser Zeit noch keine Priorität. Es ging stets um Grosstiere wie Pferde und Kühe. Das Zentrale unseres Engagements sind in erster Linie die Menschen.Wie ging es dann weiter?

Silvia Zihlmann: Wir haben erfahren, dass etwa fünfzig Kilometer weiter in Gheorgheni/Harghita eine sogenannte Tötungsstation entstehe. Und dies in einer Stadt, in der wir den Präsidenten, den Vizepräsidenten, den Säckelmeister sowie viele Tierärzte kannten. Zum Glück war dies eine ‹Fake-Informationen› einer deutschen Tierschutzorganisation. In der gleichen Woche flog mein Mann dorthin, denn er wollte Klarheit. Wir wussten nicht, was auf uns zukommt. Wir sagten zu, dass die Hunde dort systematisch kastriert und gechipt werden. Zudem wollten wir, dass das dortige Tierheim umgebaut und tiergerecht betrieben wird. Das Tierheim war in einem schlechten Zustand. Der Stadt Gheorgheni fehlte das Geld für grosse Veränderungen. Das war unsere Motivation zur Hilfe. Kurz entschlossen entschieden wir uns für eine vertraglich festgelegte Zusammenarbeit.

Ihr habt den Verein «Starromania» gegründet. Woher kommt eigentlich der Name?

Josef Zihlmann:STAR heisst: Schwei-zer Tier-Aerzte für Rumänien. Das hat also nichts mit Star zu tun. Wir muss-ten im Jahre 2013 blitzartig Spenden-gelder organisieren. Zudem transportierten wir mit grossen Lastwagen tonnenweise Hilfsgüter nach Rumänien. Einmal ist ein Lastwagenfahrer mitsamt der Ware auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Die Polizei konnten wir auf der Suche dieses Fahrers schlicht vergessen.  Mehr dazu......

 

Das Horrortierheim von Cluj- ETN unterstützt STARROMANIA

Juni 2018

Artikel auf ETN e.V. Homepage

Im Mai 2017 beginnt STARROMANIA (Schweizer Tierärzte für Rumänien) das Tierheim in Cluj-Napoca in Rumänien, geleitet von Radu Termure, zu unterstützen, denn die Situation vor Ort wirkt wahrlich hilfebedürftig: Ein älterer Mann, der alleine mehr als 900 Hunde in einem heruntergekommenen Tierheim zu versorgen hat. Die Hunde sitzen in engen Käfigen in ihrem Kot und Urin, das Futter wird, wenn es welches gibt, auf den verdreckten Boden geworfen. Einen dauerhaften Zugang zu Wasser gibt es nicht. STARROMANIA will dem überfordert wirkenden Mann und vor allem den Tieren helfen.

Sie arbeiten ein ganzheitliches Konzept aus, um den Tieren und dem Mann helfen zu können. Sie wenden sich an die Behörden, liefern Futter und sammeln Spenden. Insgesamt über 40 Tonnen Futter und andere Spenden im Wert von etwa 25.000 Euro. Auch gewinnen sie verschiedene andere Vereine, die Hunde aus dem Tierheim übernehmen würden. Es scheint als gäbe es endlich Hoffnung für die Tiere.

Doch entgegen der Absprache mit Radu Termure, wurden von ihm keine Tiere aus dem Tierheim vermittelt oder an andere Vereine abgeben, auch die geplanten neuen tiergerechteren Unterbringungen wurden nicht errichtet. Anstatt Futterspenden möchte er lieber Geld um vermeintlich Futter kaufen zu können. Die Tierschützer lehnen dieses ab, da sie Bedenken hatten, dass das Geld dann eventuell nicht komplett in Futter umgesetzt wird. Daraufhin verweigerte der Mann jegliche weitere Zusammenarbeit. Nach Recherchen ergab sich, dass er schon mit anderen Tierschützern und Vereinen so umgegangen ist. Es stellt sich raus, er sammelte die Tiere nur um durch sie Spenden zu bekommen.

STARROMANIA wandte sich anschließend an die wichtigsten Politiker mit der Forderung die Hundehaltung zu untersagen. Sie sammelten Beweismaterial, welches wirklich schreckliche Zustände belegt: Hunde „leben“ in verdreckten, dunklen Verschlägen, bekommen nicht täglich Futter und Wasser, sitzen dauerhaft in winzigen Gitterboxen ohne Kontakt zu anderen Hunden. Nach Radu Termures eigenen Aussagen wurden viele Zwinger schon seit mehr als einem halben Jahr nicht mehr gereinigt, das Futter wird dann einfach auf den verdreckten Boden geworfen.

Allen Behörden sind diese Zustände bekannt. Sie schauen seit Jahren zu ohne zu handeln. Zunächst gemachte Zusagen zur Hilfe werden kurze Zeit später wiederrufen oder die Situation als nicht so schlimm abgetan. Wir wollen Starromania helfen, den Druck auf die Behörden zu erhöhen, um so endlich dieser schrecklichen Tierquälerei ein Ende zu setzen.

Wenn auch Sie helfen möchten, dann unterschreiben Sie die Petition oder senden Sie E-Mails an zuständige Behörden und Nachrichtensender. Folgenden Mustertext auf deutsch mit rumänischer Übersetzung können Sie verwenden oder selbst formulieren:

Sehr geehrte Damen und Herren, Circa 850 Hunde und Katzen werden seit Jahren im Radu Termure Shelter von Cluj-Napoca missbraucht. Dieser Mann bricht seit Jahren das geltende rumänische Tierschutzgesetz! Diese Tiere haben keine Stimme! Wir geben ihnen unsere! Bitte unterstützen Sie uns dabei, die Tiere aus diesem Albtraum zu RETTEN! Wie Sie wissen, sind verschiedene Tierschutzorganisationen bereit, die Tiere zu übernehmen. Tausende von Menschen weltweit wissen von diesem Horror Shelter, ebenso wie die Internationalen Medien. Wir -als Tierschutzaktivisten- zögern nicht, weitere Schritte zu gehen. Sie müssen JETZT handeln, wenn Sie das internationale Ansehen der Stadt Cluj bewahren wollen. Vielen Dank im Voraus.

Dragi Doamne și Domni, aproximativ 850 căini și pisici de la adăpostul Radu Termure din Cluj-Napoca, sunt abuzate de ani de zile. Acest om încalcă legea protecției animalelor din România de ani de zile. Aceste animale nu au glas, însa NOI SUNTEM GLASUL LOR! Va rugam sa ne susțineți sa le salvam din acest coșmar! Dupa cum știți, câteva organizații de protecția animalelor care sunt dispuse sa preia din căini. Mii de oameni din jurul lumii cunosc situația din acest adăpost de coșmar, la fel și mass-media internaționala! Noi, ca activiști în protecția animalelor-nu ezitam sa mergem mai departe. Acționați acum, dacă doriți sa păstrați reputația internaționala a ORAȘULUI CLUJ-NAPOCA. Va multumim anticipat!

Adressen:

Bürgermeister Cluj: cabinet@primariaclujnapoca.ro; dan.tarcea@primariaclujnapoca.ro;

Prefektur Cluj: zoltan.gyorke@prefecturacluj.ro

Mayor Chinteni / Cluj – Napoca (Shelter of Radu): primariachinteni@yahoo.com

DSVS Cluj Veterinarian Authority: office-cluj@ansvsa.ro

ANSVSA Bukarest, Veterinarian Authority, Bukarest: ciurea.adina@ansvsa.ro ; office@ansvsa.ro ; solicitare544@ansvsa.ro

TVR Cluj Napoca: teritorial.cluj@tvr.ro

Suflete TV (CityNews):

redactia@citynews.ro

adina@citynews.ro 

office@citynews.ro

Schreiben der ANSVSA Cluj, Dr. Sirbu Dan Mihai, über das Tierheim R.T. in Cluj erhalten.

30.05.2018

Amtlicher Bericht wie er kaum chaotischer sein könnte. Doch der allergrösste Witz ist, was Direktor Olileu von DSV Cluj, nach seinem Besuch öffentlich schrieb:

Nach dem Besuch bei R.T.: "Nach ersten Aufnahmen kann man sagen, dass die Konditionen total unzulässig sind. Es muss sich sofort etwas ändern was die Higiene betrifft , Futter und Wasser an diesen Ort

".AMTLICHE MITTEILUNG "

Das Leben ist voll von „ZUFÄLLEN

Datiert vom 21.05.2018 haben wir ein Schreiben der ANSVSA Cluj, Dr. Sirbu Dan Mihai, erhalten. Ein absolut chaotischer, mangelhafter „Bericht“. Ein Drittklässler der Grundschule wäre mit einem solchen Aufsatz beim Examen durchgefallen.

Daraus das Wichtigste in Kürze und unsere Schlüsse:

Aufgrund von Beschwerden sind drei Kontrollen im Tierheim von R.T. durchgeführt worden, im September 2017 und am 9.3.2018. An welchem Datum im September die erste Kontrolle erfolgte wurde vergessen zu erwähnen. Im März ist von zwei Kontrollen die Rede, doch es wurde nur ein Datum genannt.

Bei der ersten Kontrolle im März wurden angeblich die Pässe, Impfungen und RECS Einträge von ca. 350 Hunden stichprobenmässig überprüft und als korrekt taxiert. Die Einträge im RECS sind Aufgabe des Tierarztes von R.T., Dr. Szongott.
ZUFÄLLIG haben wir zu einem viel späteren Zeitpunkt die RECS Einträge überprüft und etwas um 900 leere Zahlen (Chip Nummern) blickten uns entgegen, ohne Namen oder Signalement von Hunden. Nur bei einer Handvoll waren Einträge vorhanden und sogar diese wiesen Mängel auf. Über die Anzahl der Einträge wollen wir nicht streiten. Möglicherweise hat sich beim Überprüfen der genannten 350 eine kleine Null am Schluss dazu geschlichen. Solch unbedeutende Fehler passieren halt schnell… Wie soll man bei einer solch mangelhaften Registrierung noch wissen, welche Chip Nummer zu welchem Hund gehört. Das gestattet viel Freiheit, beliebig Hunde einzutragen, ganz nach ZUFALLsprinzip.
Offensichtlich ist sich DSVSA auch nicht über die Anzahl der Hunde bei R.T. einig, denn sie erwähnen einmal 900, dann 850 und auch 820.

Die zweite Kontrolle dauerte gerade 10 Minuten weil R.T. ZUFÄLLIG gerade zu einem wichtigen Termin musste. Diese Zeit reichte gerade aus, um die Futtervorräte zu kontrollieren und als in Ordnung zu taxieren.
ZUFÄLLIG hatte R.T. am Vortag Futter eingekauft.

Die dritte Kontrolle fand im September 2017 statt.
ZUFÄLLIG waren gerade die Futtervorräte aufgestockt worden weil uns Claudia Unger-Berger darauf hingewiesen hatte, dass dies immer kontrolliert würde. Das Futter hat STARROMANIA bezahlt.
ZUFÄLLIG waren auch gerade ein paar Zwinger auf unsere Kosten (über 5000 €) gereinigt worden, was ebenfalls C. U. B. organisiert hatte.
ZUFÄLLIG waren davor von Spenden gerade für ca. 200 Hunde Trinkeimer gekauft worden.
ZUFÄLLIG erinnern wir uns, dass C. U.-B. davor mindestens ein Telefongespräch mit Herr Oleleu von der Veterinärbehörde in Cluj erwähnt hatte.
Und – wie könnte es anders sein – ZUFÄLLIG wurden nur drei Gebäude und ein Aussengehege kontrolliert, total ca. 200 Hunde.
ZUFÄLLIG befanden diese sich im eben gereinigten Bereich.

DSVSA weist darauf hin, dass Kontrollen nur mit Erlaubnis des Besitzers durchgeführt werden dürfen. R.T. erlaubte nur diese Teilkontrolle. Dabei wurden keine Mängel festgestellt, weder in der Tierhaltung noch andere.

Am 10.04.2018 wurde formell um Erlaubnis gebeten, eine neue Inspektion durchzuführen. Diese könne nur stattfinden wenn der Eigentümer dies zulässt.

Wie ist das zu verstehen?
Vermutlich wird nie eine Kontrolle des gesamten Tierheims stattfinden.
Falls wieder eine Teilkontrolle erfolgen sollte wird dies mit Voranmeldung passieren und R.T. Gelegenheit geben, sich entsprechend vorzubereiten und nur diejenigen Gebäude reinigen lassen, zu denen er den Zutritt erlaubt. Falls niemand die Reinigungskosten übernimmt wird er keine Kontrolle erlauben.

Erstaunlich, dass sich eine zuständige Behörde abweisen lässt, obwohl hinreichend Beweise vorhanden sind, dass hier grobe Gesetzesverstösse passieren. Das dürfte sehr wohl ein Grund sein, dass eine Behörde nicht um Erlaubnis für eine Kontrolle bitten muss. Doch ZUFÄLLIG sprechen wir hier von Rumänien, das ZUFÄLLIG ein EU-Land ist …

Das rumänische Originaldokument kann bei uns eingesehen werden.

4. Tierärztetagung in Gheorgheni - Reiseberichte: Dr. Tina Lang und Dr. Birgit I. Schnabel

31. Oktober 2017

4. Tierärztetagung in Gheorgheni

31. Oktober 2017

Vom 24. – 27 Oktober 2017 fanden in Gheorgheni die vierten Weiterbildungstage für Tierärzte statt. Themen waren Tierschutz, Hygiene, Anästhesie, Narkose, Kastration bei Hund und Katze, Analgesie und antibiotische Versorgung.

Diese Tagung ist grosszügig unterstützt und mitfinanziert worden von der Welttierschutzgesellschaft e.V. unter der Leitung von Frau Dr. Wendy Phillips.

Die Tierärztinnen Dr. Tina Lang und Dr. Birgit I. Schnabel leisteten vorzügliche Arbeit in Theorie und Praxis. Ein wunderbares Team aus Deutschland half mit, die Tierärzte der Region (Ostkarpaten) optimal für die kommenden Kastrationsaktionen vorzubereiten.

Das Bildungshaus Gheorgheni unter der Leitung von Laszlo Kastal sorgte für eine einwandfreie Unterkunft und Verpflegung während dreieinhalb Tagen.
Der wissenschaftliche Leiter und Organisator Dr. Tibor Nagy verdient ein ausserordentliches Lob für die reibungslose Durchführung dieser Weiterbildungstage.

Link unten: zu Dr. Tina Langs und Dr. Birgit I. Schnabels Reiseberichten, Video und mehr Bilder.

Limmattaler Tagblatt AZ 23.10.2017

STARROMANIA- Streunerhilfe in Rumänien

«Wo andere wegschauen, schauen wir hin.» Das schicken Josef und Silvia Zihlmann voraus, bevor sie bei einer Tasse Kaffee auf dem Sitzplatz ihrer Weininger Parterrewohnung vom aktuellen Projekt ihres Vereins «Starromania – Schweizer Tierärzte für Rumänien» erzählen. Seit vier Jahren arbeitet das pensionierte Ehepaar sieben Tage die Woche für das Wohl rumänischer Strassenhunde. «Mit der Zeit macht es einen müde», sagt der ehemalige Bezirkstierarzt und blickt ernst zu seiner Frau.  Hätten sich die beiden ihre Rente ruhiger vorgestellt? «Zu ruhig ist auch nicht gut», sagt Silvia Zihlmann und lächelt ihren Mann an. Dass die mühselige Arbeit auch viele schöne Momente biete, dürfe man nicht vergessen. Josef Zihlmann nickt und ergänzt: «Das Glück muss man eben herausfordern.»

Verabschiedung Dr. Lajos Baroti

März 2017

Für Dr. Lajos Baroti ist es Zeit, in Rente zu gehen. Er hat dies redlich verdient. Er soll vermehrt für sich und seine Familie Zeit finden und die Freiheiten als Jungrentner geniessen können. Lajos Baroti hat durch seinen Einsatz in den letzten Jahren dem Städtischen Tierheim von Gheorgheni ein neues und tierschutzgerechtes Gesicht gegeben, das einzigartig in Siebenbürgen und Rumänien ist. Dafür möchten wir ihm unseren herzlichsten Dank aussprechen.

 

Wir hoffen, dass die Neuorientierung, die Neuausrichtung, die Neuorganisation und die neuen Verantwortlichkeiten des Städtischen Tierheimes der Stadt Gheorgheni in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten zum Wohle der Tiere reibungslos vollzogen werden können.

 

Mehr hierzu im Starletter

Tierwelt-Beitrag vom 13.10.2016

STARROMANIA- Streunerhilfe in Rumänien

Eine «Stadt» für 3000 Strassenhunde

in Rumänien hatten der Zürcher Tierarzt

Josef Zihlmann und seine Frau

Silvia geplant. Das Grossprojekt

scheiterte – trotzdem engagieren sich

die beiden weiter für Hunde in dem

osteuropäischen Land.

Dog Town Verhandlungen 04.-06.02.2016

Neue Ausgangslage- Änderungen seitens Eigentümer

Wir sind, wie wahrscheinlich viele von euch, nach all der Mühe und dem grossen Engagement, diesem enormen gemeinsamen Kraftakt, unglaublich enttäuscht und frustriert, dass dieses Projekt daran gescheitert ist, weil vor allem finanziell überhöhte Forderungen und dubiose sowie undurchsichtige Voraussetzungen eine Einigung inakzeptabel gemacht haben. Und wir hoffen auf euer Verständnis und eure Zustimmung, dass wir vor allem und nur im Namen der Hunde die richtige Entscheidung getroffen haben. Dennoch hat uns diese Aktion gezeigt, dass es möglich ist, gemeinsam für eine grosse Sache einzustehen, wofür wir euch allen unglaublich dankbar sind.

Link zu Schreiben an Spender.

Tagesanzeiger 10. Januar 2016 Dog Town

DOG TOWN Eine eigene Stadt für rumänische Strassenhunde

Er sei kein Tierschützer, sagt der Veterinär Josef Zihlmann, sondern lediglich ein Tierarzt, der seinen Beruf ernst nehme. In Dog Town können innert Kürze bis zu 3000 Hunde aufgenommen und versorgt werden. Die Infrastruktur besteht bereits: sechs Hallen mit Zwingern, Freilaufgehege und eine optimal ausgelegte Kleintierklinik.  Mit Claudiu Dumitriu zusammen möchten sie Hunde aus den schlimmsten Heimen befreien und nach Dog Town bringen........

REISEBERICHT Rumänien 28. - 29. Oktober 2015

29. Oktober 2015

Eindrücklicher Bericht über die grauenvollen Zustände Städtischer Tierheime in Rumänien. Dr. Josef Zihlmann berichtet über den Besuch verschiedener Tierheime wie Dog Town Bukarest, die Käfighaltung im städtischen Tierheim in BUZAU, das Tierheim in BARCEA welches als „Hölle auf Erden“ für die Hunde beschrieben wird, das städtische Tierheim von ONESTI als eines der schlimmeren Sorte   und  als grauenvolle Station des Horrortrips.  MOINESTI aber,  als „Tierheim des Grauens“  gebrandmarkt, hat  positiv überrascht.  

Limmattaler Tagblatt AZ 16.9.2015:

Josef Zihlmann wird sich als Rentner um Strassenhunde kümmern.

Der ehemalige Bezirkstierarzt Josef Zihlmann verabschiedet sich von seiner Kleintierpraxis. Gemeinsam mit seiner Frau Silvia war er Limmattaler des Jahres 2014.

Nun wird sich Josef Zihlmann gemeinsam mit seiner Frau Silvia wieder mehr um ihren Tierschutzverein «Starromania» (siehe Kontext) kümmern können. Neben anderen Auszeichnungen brachten ihre Aktivitäten dem Ehepaar Zihlmann den Titel der Limmattaler des Jahres 2014 ein. In den kommenden zwei bis drei Jahren würden seine Frau und er den Einsatz in Rumänien intensivieren...........

Frühling 2015: Spendenaufruf

Fast unglaublich dass wir bereits um 400 Hütten über ganz Rumänien verteilen durften.

Liebe Tierfreunde

Der Winter ist bald auch in Rumänien überstanden. Dank unseren Doppel–Hundehütten sind viele Hunde vor Kälte, Wind und Wetter geschützt. Fast unglaublich dass wir bereits um 400 Hütten über ganz Rumänien verteilen durften. Diese Aktion kann noch nicht abgeschlossen werden, weil die Nachfrage nach wie vor unerhört gross ist.
Weil wir das Strassenhundeproblem nachhaltig und erfolgreich angehen wollen, stehen im Frühjahr grosse Kastrationsaktionen bevor (eine Kastration kostet 30 Euro). Die Kastration der Hunde von Privatbesitzern hat erste Priorität. Viele Hunde müssen noch gechipt und geimpft werden. Die Bekämpfung der Parasiten stellt ein fast unlösbares Problem dar. Dafür sind Tierärzte im Dauereinsatz. Impfstoffe und Medikamente (vor allem Antiparasitenmittel) sind in beachtlichen Mengen erforderlich und, wie bei uns, sehr teuer. Der Normalbürger in Rumänien kann sich diese Kosten nicht leisten. Das ist der Hauptgrund, dass so viele Junghunde auf die Strasse gestellt werden.

Unsere erste Tierärztetagung vom 26. – 28. März 2015 in Gheorgheni ist beinahe fertig geplant. Am ersten Tag wird ausführlich Theorie vermittelt, am zweiten Tag wird in kleinen Gruppen praktisch gearbeitet (Operationstechniken). Der dritte Tag ist reserviert für die Information der Bevölkerung, der Behördenvertreter und Bürgermeister des Bezirkes. Eingeladen sind auch alle regionalen Presseleute. Bestimmt können wir Ihnen bald darüber im nächsten Starletter berichten.

Wir hoffen weiterhin auf Ihre geschätzte Unterstützung und wünschen Ihnen frohe vorösterliche Frühlingstage!

Freundliche Grüsse

 

Dr. med. vet. Josef Zihlmann & Silvia Zihlmann / Verein STARROMANIA

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, dass wir auch diesen Meilenstein im Tierschutz schaffen.

Limmattaler Zeitung 27.12.2014

Zihlmanns: «Wir sind eher Tierlobbyisten als Tierschützer»

Josef und Silvia Zihlmann wurden mit einer überwältigenden Mehrheit als Limmattaler des Jahres 2014 gewählt. Im Interview spricht das das Ehepaar über das Tabuthema Euthanasie bei Hunden und erklärt, warum sie die Wahl gewonnen haben.

Bitte in diesem Link runter scrollen zum Video:

Die Zihlmanns werden vom gheorghenischen Bürgermeister für ihre Verdienste geehrt:

Limmattaler Zeitung 11.12.2014

Zihlmanns: «Wir sind eher Tierlobbyisten als Tierschützer»

Limmattaler Zeitung 11.12.2014
Die Weininger Hunde-Aktivisten haben fast die Hälfte aller Stimmen erhalten.

Auch von Gheorgheni geehrt

Dabei haben sich die beiden mächtig ins Zeug gelegt. «Wir haben Flyer verteilt und via soziale Medien unseren Bekanntenkreis über die Wahl unterrichtet», so Zihlmann. Mit dem Titel «Limmattaler des Jahres 2014» erhoffen sich die beiden vor allem eines: mehr Spendengelder. Mit ihren verschiedenen Projekten für Strassenhunde in Rumänien sei zwar bereits vieles erreicht worden, es gebe jedoch noch immer viel zu tun, so Zihlmann.

Dies ist die zweite Auszeichnung, welche die Zihlmanns in dieser Woche erhalten. «Erst am vergangenen Montag kehrten wir aus Gheorgheni zurück, wo wir von der Stadt einen Orden für unsere Arbeit erhielten.»

Neue Zürcher Zeitung 02.12.2014

Ein Lichtblick für Streuner

Starromania setzt sich für rumänische Strassenhunde ein.

Kastrationen um die Streunerpolitik in den Griff zu bekommen, Aufklärung der Bevölkerung und Weiterbildung von lokalen Tierärzten.

NZZ  2.12.2014 von Susanna Ellner

Eigentlich wollte Rumänien Strassenhunde per Gesetz zum Verschwinden bringen. Doch das brutale Vorgehen hat international Empörung ausgelöst und ein Problem in den Fokus gerückt, an dessen Lösung sich nun auch Schweizer beteiligen.

Porträt im neusten ProTier 3/14: STARROMANIA - Hoffnung und Hilfe für rumänische Hunde.

«Schweizer Tierärzte für Ru - mänien» zusammengeschlossen und entschieden, humane, nachhaltige und professionelle Tierhilfe vor Ort zu leisten.

Porträt im neusten ProTier 3/14: STARROMANIA - Hoffnung und Hilfe für rumänische Hunde.
ProTier ist überzeugt von der nachhaltigen Arbeit von STARROMANIA in Rumänien.
Danke an ProTier für dieses Vertrauen! 

Der Aufschrei unter Tierfreunden auf der ganzen Welt war gross, als Rumänien im

September 2013 beschloss, sein «Streunerproblem» auf grauenvolle und barbarische

Weise zu lösen. Die Massentötungen seit Oktober 2013 sind zu regelrechten Abschlach­

tungen verkommen, Hundefänger machen ein blutiges, lukratives Geschäft.

Grosses Presseecho in Rumänien Tageszeitung - Gyergyói Hírlap 21. -23.Februar 2014

Grosses Presseecho in Rumänien

Lokaler TV Sender von Gheorgheni, Sendung vom 20.02.2014 Gyergyó TV
 

TV Station Fény TV, 20.02.14
 

Lokal Tageszeitung - Gyergyói Hírlap, 20.02.14
Schweizer Hilfe zur Bekämpfung des Hundeelends in Gheorgheni (Niklasmarkt)
Deutsche Übersetzung des Zeitungsartikels von Baricz Tamas Imola, 20.02.14


Zeitung KISÜJSAG 20.02.2014

Zeitung Hargitanépe 21.02.2014

Limmattaler Tagblatt AZ 11.10.2013:

Eine Solidaritätswelle erfasst die Limmattaler Tierärzte

Der Kampf gegen das grausame Töten von Strassenhunden in Rumänien wird gelobt. Die Leser der Limmattaler Zeitung zollen den Limmattaler Tierärzten für ihren Einsatz grossen Respekt.

«Tausend Dank», «Ich finde es unbeschreiblich toll» - die Ankündigung der Ärzte des Tierärztlichen Notfalldienstes Zürich West und Limmattal, gemeinsam das grausame Töten von Strassenhunden in Rumänien zu bekämpfen, hat eine grosse Solidaritätswelle ausgelöst.

 

Die Kommentarspalten auf der Homepage der Limmattaler Zeitung sind voll von Lob für das Engagement. Die Tierärzte wollen das Töten nicht nur mit finanzieller Unterstützung und Medikamenten bekämpfen, sondern auch mit persönlichen Einsätzen vor Ort.

Limmattaler Tagblatt AZ 03.10.13

Limmattaler Tierärzte machen mobil für rumänische Strassenhunde

Liebe Tierfreunde

Das verheerende Hundeelend in Rumänien beschäftigt auch die Tierärzteschaft in der Schweiz. Deshalb haben sämtliche Tierärzte des Tierärztlichen Notfalldienstes Zürich-West und Limmattal die STARROMANIA – „Schweizer TierAerzte für Rumänien“ gegründet, um humane, nachhaltige und professionelle Tierhilfe vor Ort zu leisten.

Ich selber bin ein langjähriger Freund Rumäniens mit guten Kontakten zu Tierärzten, Tierschützern und der Bevölkerung vor Ort. Als Initiant von STARROMANIA habe ich beschlossen, diese Menschen zu unterstützen. Die dringlichsten Massnahmen sind die Wintersicherung der Tierheime, zuverlässige Betreuung der Tiere, Tierfutterbeschaffung und die breite Aufklärung der Bevölkerung. Bei all diesen Aktivitäten werde ich durch meine Frau Silvia tatkräftig unterstützt..........

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