Menü

Aufklärungsvideo für die Bevölkerung vor Ort

Starrromania

NEU: Starromanias Website in Siebenbürgen/Rumänien www.starromania.ro

Kastrieren statt töten

Streunende Hunde zu erschlagen, zu vergiften oder zu erschiessen ist aber nicht nur unfassbar grausam – es macht langfristig auch keinen Sinn. Denn auch wenige verbleibende oder neu ausgesetzte Tiere vermehren sich rasend schnell. Verschiedene Studien beweisen dass die EINZIGE Massnahme zur Lösung der Streuner-Problematik die systematischen Kastration (Trap, Neuter & Release) und das anschliessende Zurückbringen in das angestammte Revier ist.
Auch eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigt: „An keinem der [...] Orte hatte die Tötung von Hunden [...] auch nur irgendeinen nachhaltigen Einfluss auf die Anzahl der Hunde, die dort leben.”
Wichtige Grundlagen zu einer Nachhaltigen Lösung liefert auch die seit 30 Jahren aktive Tierschützerin in Neapel/Italien Dr. med. vet. Dorothea Friz von der "Lega pro Animale" . Sie hat Daten systematisch gesammelt und verfügt über einen enormen Erfahrungsschatz von dem auch die STARROMANIA profitieren.

Durch Kooperation mit den Behörden und Einbezug der lokalen Tierärzten kämpfen wir dafür, dass nachhaltige Lösungen umgesetzt werden. Die Kastrationspflicht für Streuner ABER auch für Besitzertiere ist erwiesenermassen der einzige Weg den Nachschub an unerwünschten Strassentieren zu stoppen und das Problem in den Griff zu kriegen!

Kein Tier wird freiwillig zum Streuner

Menschen und Tierfreunde auf der ganzen Welt schreien auf: Rumänien hat im Sept. 13 beschlossen sein „Streunerproblem“ auf absolut grauenvolle und barbarische Weise zu lösen, nämlich durch Massentötungen. Das Entsetzen ist gross und diese Vorgehensweise eines EU-Landes unwürdig. Ab Oktober 2013 kam es zu richtigen Abschlachtungen und Hundefänger machen ein blutiges, lukratives Geschäft.

Streunende Hunde zu erschlagen, zu vergiften oder zu erschiessen ist aber nicht nur unfassbar grausam – es macht langfristig auch keinen Sinn. Denn auch wenige verbleibende oder neu ausgesetzte Tiere vermehren sich rasend schnell.
Kein Tier wird freiwillig zum Streuner. Es ist der Mensch, der seine Haustiere aussetzt. Sind die Tiere nicht kastriert, vermehren sie sich immer weiter. Streunen bedeutet nicht die grosse Freiheit, sondern Hunger, Krankheit, Elend und Übergriffe durch Menschen. In Rumänien haben es die Verantwortlichen schlicht und einfach verpasst das Streunerproblem nachhaltig anzugehen. Im Gegenteil: Korruption und Vetternwirtschaft haben die zur Verfügung gestellten Gelder in falsche Taschen fliessen lassen und Massenkastrationen von Tierschutzorganisationen wurden teilweise systematisch sabotiert, denn sie würden das „grosse Geschäft mit den Hunden“ zunichte machen.

Schweizer Tierärzte starten Notaktion für Rumäniens Hunde

Das verheerende Hundeelend in Rumänien beschäftigt die Tierärzteschaft auch in der Schweiz. Deshalb haben nachfolgende Tierärzte des Tierärztlichen Notfalldienstes Zürich-West / Limmattal folgenden Beschluss gefasst:

Wir schauen nicht tatenlos zu, wie Hunde mit furchtbarsten und tierquälerischen Methoden abgeschlachtet werden. Jedes Tier hat das Recht, in Würde zu sterben. Wie zu Ceausescus Zeiten wüten die Schergen und morden alles, was ihnen in die Quere kommt. Und die Tierfreunde unter den Rumänen rufen um Hilfe.

Sämtliche Praxen des Notfalldienstes Zürich-West-Limmattal sind ausnahmslos bereit, unsere Kollegen in Rumänien vor Ort aktiv zu unterstützen. Mit unseren Medikamenten, die tierschutzkonformes Euthanasieren ermöglichen wollen wir dem bestialischen Töten ein Ende bereiten. Das Hundeproblem in Rumänien muss ohne Frage gelöst werden. Deshalb beabsichtigen wir, bei Kastrationsaktionen aktiv mitzuhelfen. Das darf kein leeres Versprechen sein.

Wir sind verpflichtet, gequälten Tieren zu helfen, ganz egal wo: Schwer kranke und aggressive Hunde müssen euthanasiert werden, doch nicht qualvoll umgebracht wie das jetzt passiert. Gesunde Tiere müssen kastriert, gechipt, registriert und in Rumänien vermittelt werden. Bei diesen Mengen von Hunden ist es nicht verwunderlich, dass unsere Kollegen dort völlig überfordert sind. Aus Verzweiflung werden schon jetzt Unmengen von Hunden in andere europäische Länder gebracht. Schon in kurzer Zeit werden als Folge unsere Tierheime überquellen. Dann ist es zu spät.

Die Tierärzte:
Dr. Max Bachmann, Schlieren
Dr. Felix Rohner, Birmensdorf
Dr. Fredy Huber, Birmensdorf
TA Carmen Müller, Geroldswil
Dr. Steffi Ruge, Dietikon
Dr. Josef Zihlmann, Dietikon
Dr. Petra  Drossaart, Dietikon
Dr. Rico Vannini, Watt-Regensdorf
Dr. Imelda Vannini, Watt-Regensdorf
Dr. Jean Luc Forster, Zürich
TA Angela Beltracchi, Zürich
TA Jann Rapp, Urdorf
Dr. Ursula Matter Kolb, Dietikon
Dr. Karin Furrer, Birmensdorf
Dr. Remo Jacomet, Watt-Regensdorf
Dr. Denise Dollriess, Zürich

Das Protokoll der Sitzung des Schweizer Tierärzte vom 27.9.13 - oder wie alles begann